Cookies helfen uns bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Mehr erfahren.

Alzheimer im Film – An ihrer Seite Spielfilm aus dem Jahre 2006 überzeugt

Im ersten Teil unserer Reihe Alzheimer im Film besprachen wir für Dich den Film Honig im Kopf von und mit Til Schweiger. Dieses Mal widmen wir uns einer kanadischen Produktion aus dem Jahre 2006, die die Kritiker mit ihrer ernsten und tragischen Darstellung überzeugte.

Worum geht es in dem Film?
Das Ehepaar Fiona und Grant Anderson lebt seit vielen Jahren zusammen im ehemaligen Haus von Fionas Großeltern. Seit sie 18 sind kennen und lieben sie sich.

Als diagnostiziert wird, dass Fiona an Alzheimer erkrankt ist, beraten sich die beiden, wie sie damit am besten umgehen können. Der Einfluss der Krankheit auf ihr gemeinsames Leben wird dabei von Woche zu Woche stärker: Nach einem Skiurlaub beispielsweise läuft Fiona verloren und desorientiert durch die Stadt, bis Grant sie schließlich intuitiv mit dem Auto sucht und nach einiger Zeit mit Glück findet.

Auch wenn Grant seine große Liebe nicht im Pflegeheim unterbringen lassen möchte, wird dieser Schritt allmählich unumgänglich und schließlich Realität.

Die schwierige Trennung
Nach der Einweisung in das Pflegeheim darf Fiona 30 Tage nicht besucht werden, damit sie sich so gut wie möglich einleben kann. Als Grant, der das nur mürrisch hinnimmt, dann nach Ablauf der Zeit Fiona besucht, muss er feststellen, dass sie ihn nicht mehr wieder erkennt. Schlimmer noch: Sie empfindet anscheinend etwas für Aubrey, einen anderen Heimbewohner.

Grant fragt Fiona, was sie mit dem Mann vor hat und sie erwidert, dass er sie nicht verwirrt und sich gleichzeitig bei ihm in Sicherheit fühlt. Diese Zwickmühle erzeugt beim Zuschauer einen emotionalen Zwiespalt. Einerseits versteht man, dass Fiona sich im Heim einlebt, andererseits ist es hart anzusehen, wie sie ihren Mann, mit dem sie mehr als 40 Jahre zusammen gelebt hat, anscheinend nicht mehr liebt oder lieben kann.
 
Gute Kritiken für ein Erstlingswerk
Besonderheit des Films ist, dass Sarah Polley, die Regisseurin, sich ein so schwieriges und ernstes Thema für ihr Debut ausgewählt hat. Doch die Kritiker und auch SchöneJahre sind äußerst zufrieden. Die überwiegend guten Kritiken liegen vor allem an der unaufgeregten Erzählstruktur und den schauspielerischen Leistungen. Die Rückblenden in vergangene Zeiten beschreiben das Verhältnis des Paares perfekt.

An ihrer Seite nähert sich der Krankheit Alzheimer über die persönliche Geschichte zweier liebenden Menschen und verzichtet dabei auf komische Aspekte, wie sie zum Beispiel bei Honig im Kopf vorkommen. Wer sich für Alzheimer im Film interessiert und tiefsinnige Spielfilme mag, sollte sich den Film auf jeden Fall anschauen.

>

Was denkst Du über das Thema?

Das Kommentieren eines Artikels wird mit 3 Glückspunkten belohnt

Kommentare

    Sei der erste, der hier kommentiert.

Das könnte Dich auch interessieren:

18.12.2017
von Linda Schwering

Aufwärmprogramm

Zu den schönsten Seiten des Winters gehören weiße Schneelandschaften, die immer eine gewisse Ruhe und Harmonie ausstrahlen. Lange Spaziergänge durch Wälder und Parks werden dadurch zu einem tollen Erlebnis.

Mehr Details »

Newsletter

Wir geben Deine Daten selbstverständlich nicht an Dritte weiter.

Abmelden jederzeit möglich. Wie melde ich mich ab?

  • Vorteil 1
    Durch Deine Anmeldung erhältst Du 20 Glückspunkte!
  • Vorteil 2
    Wir informieren Dich über Gewinnspiele und interessante Artikel.
  • Vorteil 3
    Du erfährst alles über die Neuigkeiten in unserer Prämienwelt.