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Alzheimer im Film - Honig im Kopf Til Schweigers neuester Film mit Dieter Hallervorden

In seinem neuesten Film befasst sich Til Schweiger mit einem ernsten und schwierigen Thema: Alzheimer. Passt eine so ernste Krankheit in einen (teils) komischen Film und kann das Zusehen Spaß machen? Der erste Teil unserer Reihe über Alzheimer im Film.

Während Schweiger in einem seiner ersten bekannten Filme Knockin’ on Heaven’s Door einen Mann mit inoperablem Hirntumor spielt, der sich gemeinsam mit einem im Krankenhaus kennengelernten Knochenkrebskranken auf einen letzten Roadtrip wagt, beschäftigt sich der Film Honig im Kopf mit der Krankheit Alzheimer. Die Alzheimerforschung rechnet mit schätzungsweise 1,2 Millionen Menschen in Deutschland, die an dieser unheilbaren Gehirnerkrankung leiden. Ein Thema also, das viele Deutsche und ihre Familien beschäftigt, denn circa 70 Prozent aller Erkrankten werden zu Hause durch Angehörige gepflegt.

Wie geht der Film mit der Krankheit um?
Man ist von Schweiger-Filmen in letzter Zeit eigentlich gewohnt, dass sie sich um Beziehungen drehen, die dann mit Komik und Witzen erzählt werden. Auch bei Honig im Kopf gibt es viele komische Momente, jedoch ohne dabei die Krankheit zu verunglimpfen. Als festgestellt wird, dass Opa Amandus (Dieter Hallervorden) an Alzheimer erkrankt ist, wird er von seinem Sohn Niko (gespielt von Til Schweiger) und seiner Enkelin Tilda (gespielt von Emma Schweiger) aufgenommen. Die Momente, in denen klar wird, dass Opa Amandus ernsthaft krank ist und ohne Hilfe nicht mehr normal leben könnte, sind wichtiger Bestandteil des Films und werden den Zuschauern ausdrucksstark vermittelt. Vor allem Dank Hallervordens schauspielerischer Leistung kauft man dem liebevollen Großvater seine schwer zu verarbeitende Krankheit ab.

Nach Venedig, der Liebe wegen
Als Amandus nun bei seinem Sohn zu Hause wohnt, geht so einiges drunter und drüber. Beim Backen fliegt fast das ganze Haus in die Luft und selbst einfache Dinge wie zum Beispiel das gemeinsame Spielen von „Mensch, ärgere dich nicht“ oder Autofahren treiben die Familie zur Verzweiflung. Zu viel für Niko und seine Frau, die sich dann doch dazu entscheiden, Opa Amandus einen Platz in einem Pflegeheim zu sichern. Tilda, die die Zeit mit ihrem Opa sehr genießt, will das aber nicht zulassen und flüchtet mit ihrem Opa heimlich nach Venedig. Venedig ist der einzige Ort mit dem der Opa noch eine Geschichte verknüpfen kann, weil er dort seine Frau – die seit mehreren Jahren verstorben ist – kennengelernt hat.

Lohnt sich der Kinobesuch?
Auch wenn manche Action-Szenen ein wenig übertrieben sind und dem Film in einigen Momenten ein wenig die Glaubwürdigkeit nehmen, ist der Film trotzdem gut geeignet für einen gemeinsamen Familienausflug ins Kino. Die Harmonie zwischen Tilda und Amandus und die enge Zuneigung wird in jeder Sekunde deutlich. Rührende Szenen sind vorprogrammiert.
Unabhängig von der Geschichte beinhaltet der Film wunderschöne Aufnahmen von Venedig – allein deswegen lohnt sich der Kinobesuch.

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