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Auf der Suche nach Pablo Picasso Komm mit nach ... Málaga

Nachdem wir Dich in unserer Reihe Auf der Suche nach… das letzte Mal mit nach Modena, die Stadt Luciano Pavarottis, genommen haben, wollen wir Dir heute eine Stadt in Spanien genauer vorstellen: Málaga. Die andalusische Metropole mit Meereszugang ist Geburtsort Pablo Picassos und bietet zahlreiche Sehenswürdigkeiten für einen sonnigen Urlaub.

Pablo Picassos Werke
Picasso wurde 1881 in Malága geboren und kreierte in seinem Leben geschätzt über 50.000 Gemälde, Keramiken, Zeichnungen und andere Kunstwerke. Die blaue und rosa Periode zeigten schon in seinen frühen Jahren die Vielfalt und Unterschiedlichkeit seines Schaffens. Nach Besuch der Kunstschule in Barcelona und eines Studiums an der Academia San Fernando in Madrid startete 1901 Picassos blaue Periode. Die Kunstwerke dieser Periode sind meist Bilder mit schwermütigen Figuren in verschiedenen Blautönen.

In der rosa Periode (1905-1907) hingegen werden Picassos Werke farbenreicher. Ein bekanntes Werk ist Die Gaukler, auf dem Zirkusmitarbeiter zu sehen sind. Generell ist der Zirkus zu dieser Zeit beliebtes Motiv des Künstlers. Als meistgewählte Farbe fungierten Rosatöne.

Museo Picasso in Málaga
Im Zentrum der Stadt Málaga findet man das Museo Picasso. In diesem Museum kann man sich mehr als 200 Werke des Künstlers Pablo Picasso anschauen. Neben Gemälden und Skulpturen werden auch Keramiken ausgestellt. Ebenso wird ein Überblick über die verschiedenen Schaffensperioden des Malers gegeben.

Das Museum wurde im Oktober 2003 im Palacio de los Condes de Buenavista eröffnet, nachdem die Regierung Andalusiens diese Räumlichkeiten extra dafür erwarb. Es widmet sich einzig und allein den Werken und dem Leben Picassos, was eine Einzigartigkeit auf der Welt ist.

Málaga als Reiseziel
Málaga, im Süden Spaniens gelegen, ist mit über 550.000 Einwohnern die sechstgrößte Stadt Spaniens und biete milde Winter- sowie heiße Sommermonate. Im Juli und August sind die Durchschnittstemperaturen jeweils über 24 Grad. Im Stadtteil Pedergalejo, der circa 3,5 Kilometer außerhalb des Stadtzentrums liegt, findet man einen belebten Strand und gute Fischrestaurants. Ebenfalls lädt Málaga mit dem Jardín Botánico-Histórico La Concepción, eine Parkanlage mit über 3.000 einheimischen Pflanzen und Palmen, zum Flanieren und Entspannen ein.

Die Kathedrale Málagas mit dem schönen Namen Santa Iglesia Catedral Basílica de la Encarnación liegt in der Innenstadt und ist somit beliebtes Ziel für Reisende. In der Nähe des Hafens, der auch einen Abstecher wert ist, wurde sie 1528 erbaut. Als Anekdote erzählen die Einwohner Málagas gerne, dass damals eigentlich zwei große Türme für die Kirche geplant waren, aus Geldmangel aber nur einer gebaut werden konnte. Daher kommt auch ihr Spitzname: La Manquita (spanisch, übersetzt: kleine einarmige Dame).

Auch die Stierkampfarena La Malagueta dürfte man aus dem Fernsehen kennen. Mit knapp über 9.000 Plätzen ist sie eine der größten Stierkampfarenen Spaniens. Zum Sommerfest Feria de Agosto werden – neben Livemusik, Essens- und Trinkständen oder Flamencovorführungen - regelmäßig große Stierkämpfe veranstaltet.

Kubismus und andere bekannte Werke
Zurück zu Pablo Picasso: Er war Mitbegründer des Kubismus. Ab 1907/1908 zeichnete er viele Landschaftsbilder, die aus Kuben, also würfelartigen Bildteilen, bestanden. Der Spanier reduzierte Gegenstände auf geometrische Strukturen. Ebenso bekannt wie die „Schaffung“ des Kubismus ist sein Werk Guernica, in dem er die Opfer der Zerstörung von Gernika, einer spanischen Stadt, darstellt. Am 26. April 1937 wurde Gernika während des spanischen Bürgerkriegs durch einen deutschen und italienischen Luftangriff zerstört. Picasso widmete dieser Szene ein Gemälde, welches weltweite Bekanntheit erlangte.

Auch die Taube ist dauerhaftes und prominentes Symbol Picassos. 1955 erhielt Picasso den Weltfriedenspreis für die Darstellung einer Friedenstaube, die er im Auftrag des Pariser Weltfriedenskongresses von 1949 malte. Er nannte seine Tochter, die am Abend des Kongresses geboren wurde, Paloma (spanisch, übersetzt: Taube). Die Taube zählt heute noch als Friedenssymbol.

Picasso verstarb am 8. April 1973 in der französischen Kleinstadt Mougins. Auch wenn er viele Jahre seines Lebens in Frankreich verbracht hat, ist sein Werk und Geist im schönen Málaga allgegenwärtig.

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