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Ayurveda – das Wissen vom Leben Traditionelle indische Medizin

Ayurveda bedeutet wörtlich übersetzt „Lebensweisheit“ oder „Lebenswissenschaft“ und ist eine der ältesten Heilkünste der Welt. In Europa ist Ayurveda in erster Linie für Wellness bekannt. Doch die ayurvedische Medizin bietet eine Reihe ganzheitlicher Behandlungsangebote an. Das Geheimnis liegt in der sanften Behandlung von Körper, Geist und Seele, um Disharmonien auszugleichen.

Im Rahmen der Ayurveda-Medizin wird nicht allein die jeweilige Krankheit behandelt, sondern immer der Mensch als Einheit. Eine klassische Behandlung beginnt in der Regel mit einer intensiven Ausleitungs- und Reinigungstherapie, die Panchakarma genannt wird. Der Körper soll auf diese Art von Krankheitserregern und angesammelten Schlacken befreit werden. Im Anschluss folgt die aufbauende und stabilisierende Dravyaguna-Therapie, Pflanzenheilkunde, durch die der Körper mit heilenden Rezepturen versorgt wird. Die Patienten werden über einen längeren Zeitraum ganzheitlich begleitet, damit die Symptome auch wirklich nachhaltig behandelt werden können.

Panchakarma
Diese Reinigungsmethode wird bereits seit vielen Jahrhunderten erfolgreich angewendet. Sie beinhaltet „fünf (panch) Handlungen (Karma)“. Diese Ausleitungsverfahren werden individuell auf den jeweiligen Patienten abgestimmt, wobei giftige Stoffe, Stoffwechselschlacke sowie Krankheitserreger aus dem Körper geschleust werden. Bei allen chronischen und psychosomatischen Beschwerden, dazu zählen Hauterkrankungen, Verdauungsstörungen, Schlaflosigkeit und Tinnitus, Diabetes sowie Einschränkungen des Bewegungsapparats, kann die Reinigung angewandt werden. Eine Panchakarma-Kur dauert in der Regel zwischen drei und zwölf Wochen, je nach Schweregrad der zu behandelnden Symptome. Der Geist sowie der gesamte Organismus werden dabei nachhaltig gereinigt.
Diese Therapieform ist nicht mit einer wohltuenden Wellness-Behandlung gleichzusetzen.

Dravyaguna
Das alte Wissen hinsichtlich der Heilkraft von Kräutern, Gewürzen und Pflanzen sowie die dazugehörigen geheimen Rezepturen werden seit Hunderten von Jahren wie ein Schatz gehütet und lediglich an Ayurveda-Schüler weitergereicht. Die Lehre beschäftigt sich mit medizinisch wirksamen Substanzen (Dravya) sowie ihren Eigenschaften (Guna) und Wirkungen (Karma). Aus den Ergebnissen wird für den Kenner schließlich ersichtlich, ob eine Substanz eher zur Förderung der Gesundheit oder zur Behandlung von Krankheiten eingesetzt werden soll. Über die Verwendung entscheidet im Einzelnen ihr Geschmack (Rasa), ihre Eigenschaften (Guna), ihre Thermik (Virya), ihr Nutzen nach der Verdauung (Vipaka) sowie ihre spezielle Heilwirkung (Prabhava). Die jeweiligen Kräuterrezepturen kommen je nach der körperlichen und psychischen Konstitution des Patienten individuell zum Einsatz.

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