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Badezusätze selber machen Wellness für zu Hause

Ein warmes Bad kann viel bewirken: Es entspannt, kann bei Erkältungen heilende Kräfte in Bewegung setzen oder zur ganzheitlichen Hautpflege dienen. Entscheidend für seine gewünschte Wirkung ist dabei der Badezusatz. Es gibt Öle, Salze und Schaumbäder. Doch gerade für Allergiker sind sie nicht immer verträglich. Wer seinen Badezusatz selbst macht, weiß genau, was drin ist. Außerdem kann man hier nach den ganz eigenen Vorlieben mischen. Wir haben Dir ein paar Rezepte zusammengestellt

Für selbst gemachte Badeöle gilt allgemein, dass einem Trägeröl (z. B. Olivenöl, Sonnenblumenöl oder Distelöl) ein oder mehrere ätherische Öle zugefügt werden. Das Mischverhältnis sollte dabei immer so sein, dass auf einen Esslöffel Trägeröl fünf Tropfen des ätherischen Öls kommen. Für eine optimale Wirkung sollte der Badezusatz immer erst kurz vor dem Bad zusammengemischt und dann direkt ins laufende Badewasser gegebenwerden. Für Kinder sind Badeöle jedoch nicht geeignet, da sie sehr empfindlich auf die ätherischen Öle reagieren können.

Anti-Erkältungs-Bad: Für erkältete Menschen stehen verschiedene Badeöle zur Verfügung: Eukalyptus, Pfefferminz, Salbei oder Thymian steigern die Durchblutung von Nasen- und Rachenschleimhaut und stärken das Immunsystem. Bei Husten können außerdem Fichtennadel- und Grapefruitöl helfen, da sie die Bronchien entkrampfen. Wer jedoch Fieber hat, sollte auf das Baden erst einmal verzichten.

Kokos-Bad: Das immer beliebter werdende Kokosöl kann ebenfalls als Badezusatz dienen. Geben Sie einfach einen Esslöffel davon in das laufende Wasser und Sie erhalten ein duftendes und hautpflegendes Bade-Erlebnis.     

Das Solebad für zu Hause: Ein Bad im Meersalz entschlackt und wirkt auch gegen Hautbeschwerden wie Neurodermitis, Schuppenflechte, Akne oder juckende Haut. Wer sich gern ein Solebad zaubern möchte, braucht nur eine Tasse natürliches Meersalz (grob oder fein). Für ein Vollbad wird zunächst so viel Wasser in die Wanne gelassen, dass der Boden bedeckt ist. Dann wird das Meersalz zugegeben und mit der Hand verteilt. Nun muss ca. 30 Minuten gewartet werden, bis sich die Salzkristalle im Wasser aufgelöst haben (feines Salz löst sich schneller auf als grobes). Anschließend kannst Du die Wanne ganz füllen und bis zu 30 Minuten darin baden. Nach dem Solebad sollte man am besten in einem Bademantel entspannen.

Milchbad für samtweiche Haut: Bis heute hält sich der Mythos der in Milch badenden Pharaonin Cleopatra. Dieses Schönheitsgeheimnis hat an Aktualität nichts verloren, denn Milch kann strapazierte Haut wieder zart machen, denn das Fett in der Milch glättet die Haut und versorgt sie mit viel Feuchtigkeit. Für das Bad brauchst Du allerdings keine ganze Packung. Einfach 300 ml Vollmilch (von der Kuh oder vom Schaf) auf dem Herd erwärmen, mit 3 Esslöffeln Honig vermischen und das Ganze ins einlaufende Badewasser geben. Wer noch gern einen angenehmen Duft dazu haben möchte, kann noch ein paar Tropfen Rosenöl dazugeben.

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