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Bücher, die Seglerherzen höherschlagen lassen Auf den Weltmeeren unterwegs

Wer träumt nicht von der großen Freiheit? Alles hinter sich zu lassen, auf Entdeckungsreise zu gehen und die Welt in ihrer faszinierenden Vielfältigkeit kennenzulernen. Für einige Menschen ist es nicht nur beim Träumen geblieben. Sie haben entschlossen die Segel gehisst und den Schritt ins Unbekannte gewagt. Um Träumen dieser Art Nahrung zu geben, haben wir Dir eine kleine Auswahl an Segelliteratur zusammengestellt.

Die Zusammenfassung der Weltumseglung von Judith und Sönke Roever: 35.000 Seemeilen in drei Jahren und mehr als 30 Länder in 1.200 Tagen. Was ursprünglich als Hochzeitsreise nach Neuseeland geplant war, endete mit einer dreijährigen Reise um die Welt. In ihrem Buch „1200 Tage Samstag“ (Delius Klasing Verlag) schildern sie eindrucksvoll ihre Erlebnisse auf der klassischen Barfußroute - von Hamburg zu den Kanaren, in die Karibik, durch den Panamakanal in die Südsee, nach Neuseeland, Vanuatu, Indonesien, Südafrika, Kapverden, Azoren und wieder zurück in den Heimathafen Hamburg. Ist es möglich, jeden Tag ein Samstagsgefühl zu haben? Ausschlafen und nicht arbeiten müssen? Das Paar hat Stürme gemeistert und Flauten erlebt, interessante Menschen und Orte kennengelernt und zu tun gab es letztlich immer etwas. Doch lies selbst.

„Um die Welt mit einem Lächeln“ (Delius Klasing Verlag). Dieser Törnbericht wird Dir mit Sicherheit ein Lächeln aufs Gesicht zaubern. Ob es so auch Cees de Reus und seiner Frau erging? Schließlich war die einzige Reisebedingung beider Weltenbummler, dass „jeder Tag mit einem Lächeln erhellt werden sollte“. Uns Lesern dürfte sich nun folgende Frage geradezu aufzwingen: Hat es funktioniert? Nur so viel sei verraten: Ungeschönt, humorvoll und mit einer guten Portion Selbstironie werden beispielsweise der Kampf mit der Bordelektronik und die Schwierigkeiten des Kaffeekochens bei zu hohem Wellengang beschrieben. Vermutlich dürfte in solchen Situationen das Lächeln im wahrsten Sinne des Wortes auf der Strecke geblieben sein. Und wer meint, alles über die sogenannte Barfußroute bereits gelesen zu haben, dem sei diese Lektüre ebenfalls empfohlen.

„Einhand zu zweit“ (Delius Klasing Verlag) dürfte sich zunächst nach einem Widerspruch anhören. Bei genauerer Betrachtung wirst Du jedoch feststellen, dass es sich hierbei um eine wirklich außergewöhnliche Segelkonstellation handelt. Dass Fahrtensegler mitunter ganz besondere Menschen sind, dürfte bekannt sein. Dieser Umstand wird von Susanne Huber-Curphey und ihrem Mann definitiv noch unterstrichen. Sie bricht als Einhandseglerin zu ihrem Traumtörn auf und lernt unterwegs ihren späteren Mann, ebenfalls Einhandsegler, kennen. Immerhin sind sie für eine gewisse Zeit auf einem Segelboot vereint, bis sie feststellen, dass sie doch lieber auf ihrem jeweils eigenen Boot die Reise fortsetzen möchten. Wer jetzt an eine Trennung denkt, liegt falsch. Sie segeln allein und doch gemeinsam, stets in Sichtweite voneinander, um die Welt. Vom Südseetraum bis hin zu einer Havarie, dieses Buch steckt voller Abenteuer.

Für die Planung der eigenen Blauwasser-Segelreise ist folgendes Buch ein wichtiger Begleiter: „Blauwasserrouten: Törnplanung – Wetterrouting – Landfall“ (Edition Maritim). Rod Heikell und Andy O’Grady liefern für die Überquerung der Meere alle wichtigen Informationen. Von den verschiedenen Routen, ausgehend vom hohen Norden bis in den tiefen Süden, über Möglichkeiten zum Landfall, Erläuterungen zu Häfen, Einklarierungsvorschriften bis hin zu Klimaverhältnissen, Informationen über die Jahreszeiten, Wetter, Wind und Strömungen. Na dann, Leinen los und immer‘ ne Handbreit Wasser unter dem Kiel.

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