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Das eigene Zuhause sicher machen

In den Wintermonaten - im Schutz der Dunkelheit - haben es Einbrecher besonders leicht. Egal, ob Sie nur einen Abend außer Haus sind, ein Wochenende bei Verwandten verbringen oder den kalten Wintermonaten gleich für mehrere Wochen entfliehen, Ihr Zuhause sollte Ihnen immer ein Gefühl von Geborgenheit und Sicherheit bieten und gut geschützt sein.

Als Einstiegsvariante, sozusagen als "Basispaket Sicherheit", sind daher schon einmal ein paar einfache Bewegungsmelder, welche die Außenbeleuchtung aktivieren, unbedingt zu empfehlen. Diese lassen sich zu vorhandenen Außenleuchten nachrüsten, oder Sie kaufen gleich eine entsprechende Lampemit integriertem Infrarotmelder. Wo Licht leuchtet, kann sich niemand verstecken, und wenn die Beleuchtung zu ungewöhnlichen Zeiten angeht, schaut auch schon mal die Nachbarschaft genauer hin. Dazu ist es jedoch notwendig, die Empfindlichkeit genau zu dosieren, damit nicht jede vorbeihuschende Katze oder Motte gleich das Flutlicht mehrfach pro Nacht auslöst und dadurch ein Gewöhnungseffekt eintritt. Zum einen bietet automatisches Licht Sicht und Sicherheit für Sie selbst und Ihre Besucher, wenn Sie nach Einbruch der Dunkelheit unterwegs sind. Zugangswege, dunkle Haus- oder Terrassenecken, aber auch Stolperfallen wie Treppenstufen und Beeteinfassungen oder Kantsteine werden so sichtbar. Zum anderen wirkt die plötzliche Helligkeit abschreckend auf ungebetene Gäste.

Wo Licht ist, ist jemand zu Hause

Mit einfachen Zeitschaltuhren (mechanische Zwischenstecker ab 2 Euro das Stück oder digitale Wochenprogrammuhren ab rund 10 Euro) simulieren Sie Ihre Anwesenheit auch durch Ein- und Ausschalten der Innenbeleuchtung. Beispielsweise können Sie eine eigens dafür aufgestellte Steh- oder Tischlampe mit typischen Energiesparbirnen oder den neuen stromsparenden LED-Leuchten ausstatten. Um die Lichtphasen zu variieren, stellen Sie dann verschiedene Programme für jeden Wochentag ein. Per Zeitschaltsteuerung können Sie ebenfalls Ihre elektrischen Jalousien rauf- und runterfahren. Oder diese werden per Dämmerungsschalter bei Einbruch der Dunkelheit aktiviert. Schon durch diese einfache Maßnahme entsteht eine erste mechanische Sperre gegen einen schnellen Einbruchsversuch.

Die meisten Zeitschaltuhren können durch eine Zufallsschaltung Anwesenheit der Hausbewohner während der Nacht simulieren. Ideal ist dieses gegen systematische Ausspähversuche, um eine längere ferienbedingte Abwesenheit zu verschleiern. Ein mit rund 15 Euro sehr preiswerter Einbrecherschreck ist auch ein spezielles LED-Licht "TV-Simulator", das einen eingeschalteten Fernseher und eine laufende TV-Sendung täuschend echt nachahmt. Dazu wird ein unscheinbares LED-Kästchen, das zudem extrem sparsam mit dem benötigten Strom aus der Steckdose umgeht, entweder per Helligkeitssensor oder per Timer aktiviert um eine entsprechend eingestellte Zeit lang zu flimmern wie eine Flimmerkiste. Wer mehr Budget zur Verfügung hat und großen Wert auf Rundumsicherheit legt, der kommt natürlich an der Installation einer richtigen Alarmanlage nicht vorbei. Ebenso sollten einbruchhemmende Türen und Fenster verbaut sein. Eine mechanische Sicherung, etwa ein Panzerriegel vor der Kellertüre oder eine Türgriff-Kette, ist mit ein wenig handwerklichem Geschick und nach einem Einkauf des passenden Zubehörs im Baumarkt schnell selbst angebracht. Dies stellt bereits eine Barriere dar, die ein Einbrecher erstmal überwinden muss. Wertvolle Zeit verstreicht - Zeit, die ein Ganove in der Regel nicht hat. Die Fenster können Sie mit sogenannten Pilzkopfzapfen nachträglich sicher machen. Diese verhindern zuverlässig, dass Fenster nicht aus dem Rahmen gehebelt werden können. Erkundigen Sie sich einfach bei Ihrem örtlichen Sicherheitsfachmann nach einem kostenlosen Sicherheits-Check. Auch die ortsansässige Polizeidienststelle bietet häufig Tipps zu effektiven Schutzmaßnahmen oder sogar Vor-Ort-Beratung an. Das Sicherheitspotenzial ist natürlich erst voll ausgeschöpft, wenn neben Kamera-, Bewegungs- udn Beleuchtungssystemen auch Kontakte an Türen und Fenstern mit der intelligenten Haustechnik verknüpft werden. Funksysteme bieten hier neben Sensoren wie Erschütterungs- und Glasbruchmeldern auch Rauch-, Kohlenmonoxid- oder Wasserschadenmelder zur Gefahrenabwehr. Ältere Menschen, die häufig alleine zu Hause sind, können einen Funk-Paniksender immer bei sich tragen, um im Notfall einfach per Knopfdruck schnelle Hilfe anzufordern. Ein ausgelöster Alarm kann - je nach System und Verwendungszweck - an Polizei, Sicherheitsdienst oder auch medizinische Notfalldienste weitergeleitet werden. Dies kann per Internetverbindung oder über das Mobilfunknetz - ganz klassisch per SMS - realisiert werden.

Über eine Kameraüberwachung innerhalb und außerhalb des Gebäudes ist selbst ein schneller Blick aus der Ferne in die heimischen vier Wände - oder aufs gesamte Grundstück - per Smartphone kein Problem mehr. Jedes kleine Hindernis, das es einem Einbrecher schwerer macht, blitzschnell und unbemerkt zuzuschlagen, ist eine lohnenswerte Investition. In der Regel suchen sich die meisten Ganoven dann leichtere Beute. Wenn Sie längere Zeit nicht zu Hause sind, sollten Sie immer ein Familienmitglied oder die Nachbarn bitten, den Briefkasten regelmäßig zu entleeren, denn wenn sich wochenlang die Werbezettel stapeln, nützt auch die beste Anwesenheitssimulation nichts.

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