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Die Freude am Lesen neu entdecken Ausgewählte Taschenbuch-Romane

Ein gutes Buch lesen, dabei entspannen und in eine andere Welt eintauchen - diese kleine Auszeit ist heute leider oftmals in Vergessenheit geraten. Dabei geht doch (fast) nichts über eine unterhaltende oder spannende Lektüre. Auch auf längeren Bahn- oder Flugreisen sind Bücher einfach ein angenehmer Zeitvertreib, der nicht selten unsere Fantasie beflügelt. Genau aus diesen Gründen möchten wir Dir an dieser Stelle vier ausgewählte Werke vorstellen. Vielleicht entdecken einige von Euch Ihre Vorliebe für Gedrucktes wieder neu. Wir würden uns freuen und wünschen Dir reichlich Freude beim Lesen.

Lern das Geheimnis eines langen Lebens kennen. „Starker Kaffee ohne alles und jeden Tag um elf Uhr einen Schnaps.“ Der Roman „Wir sind doch Schwestern“ (Piper Verlag) von Anne Gesthuysen dreht sich, wie der Titel bereits verrät, um drei Schwestern, ihre jeweiligen Leben und spiegelt gleichzeitig ein ganzes Jahrhundert wider. Auf den ersten Blick sind die Geschwister recht unterschiedlich, doch gemeinsame Eigenschaften verbinden: Eigensinn, Humor und Temperament. Letzteres kann schon mal mit den alten Damen durchgehen, vor allem an Gertruds 100. Geburtstag. Zusammen mit ihren Schwestern Katty und Paula gibt sie ein großes Fest auf dem Tellemannshof und in jeder Ecke lauern Erinnerungen…

Ein Geheimnis aus der Vergangenheit und ein Weg in die Zukunft. Ein Brief zeigt der New Yorker Anwältin Ellen Branford, dass man manchmal alle Pläne über den Haufen werfen muss, um das Glück zu finden. Kurz vor ihrer Hochzeit erfüllt sie ihrer Großmutter ihren letzten Wunsch. Sie fährt in den abgelegenen Küstenort Beacon, um dort einen Brief zu übergeben. Anfänglich ist sie der Meinung, dass diese Angelegenheit schnell erledigt sein wird, doch es kommt natürlich alles ganz anders. Inmitten von Blaubeerfeldern wartet auf Ellen Branford eine alte Geschichte von Liebe und verlorenen Träumen. „Der Sommer der Blaubeeren“ (Blanvalet Verlag) von Mary Simses erzählt eine schöne, mitreißende und spannende Geschichte über wahre Gefühle und die Umwege, die zum Glück führen.

Der Roman „Die verlorenen Spuren“ (Diana Verlag) lässt Dich in eine Welt eintauchen, in der die Vergangenheit allgegenwärtig zu sein scheint. Auf der in England gelegenen Greenacres Farm beobachtet die junge Laurel anlässlich einer Familienfeier im Jahr 1961, wie ein Fremder das Grundstück betritt und ihre Mutter bedroht. Die heimische Idylle ist jäh zerstört. Dieses Ereignis wird jedoch innerhalb der Familie stets totgeschwiegen. Erst 50 Jahre später kommt die Wahrheit ans Licht, als sich Laurel beim Anblick eines alten Fotos eingesteht, dass sie damals Zeugin eines Verbrechens geworden ist. Was geschah an diesem schicksalsträchtigen und lang zurückliegenden Sommertag? Die Geschichte der Autorin Kate Morton erzählt von einer unheilvollen Lüge, verbotener Sehnsucht und einem geheimen Verbrechen. Die Handlung beginnt im Jahr 1930 und führt von einer kleinen Farm in Suffolk bis nach Australien.

Wer sagt, dass nur Frauen auf Reisen gehen, um Krisen zu überwinden und um sich selbst zu finden? Der Roman des schwedischen Autors Mikael Bergstrand lässt den fünfzigjährigen Göran Borg nach Indien reisen, wo er regelrecht über den Sinn des Lebens stolpert. Seine Exfrau vergnügt sich mit ihrem Neuen im Liebesurlaub und das Wohlstandsbäuchlein legt beängstigend schnell an Masse zu. Die Midlife-Crisis ist nicht mehr zu leugnen. Als Göran dann auch noch seinen Job verliert, ist das Maß voll. Was soll er tun: sich hängen lassen und im Selbstmitleid baden? Nein, er lässt sich, wenn auch in einem schwachen Moment, zu einer Gruppenreise nach Indien überreden. Nach anfänglichen Schwierigkeiten im Land der heiligen Kühe kommt er dem Zauber Indiens und seiner eigenen Sinnkrise auf die Spur. „Der Fünfzigjährige, der nach Indien fuhr und über den Sinn des Lebens stolperte“ (btb Verlag) ist die männliche Antwort auf „Eat, Pray, Love“.

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Kommentare

  • „Lacrima“
    16.08.2018 12:32 Uhr

    Vielen Dank für diesen wundervollen Artikel.
    Leider greifen immer mehr eher zum ebook-Reader als zum Buch, weswegen das Buch immer noch "vom Aussterben" bedroht ist. Dabei braucht man für ein Buch keinen Strom, wenn man es liest und kann es sogar weiter reichen....Man kann es immer wieder lesen und darauf zurück greifen.
    Schön, wenn es dann Städte gibt, die auch an ihre jungen Leser denken und wo von den Bibliotheken ein Büchersommer veranstaltet wird, um noch mehr Menschen und insbesondere Kinder in den Bann des Lesens zu ziehen.

  • Monika Lempp
    12.05.2018 14:03 Uhr

    Da ich eine große Leseratte bin, freue ich mich immer wieder, wenn ich ein Buch in der Hand halte, was mich fasziniert oder super unterhält. Gerade habe ich das Buch "Friederike - Inselkatze mit Herz" gelesen und war total begeistert. Dieses Buch kann ich nur wärmstens empfehlen, da es aufzeigt, wie manche Tiere den Menschen über die Traurigkeit vom Tod eines geliebten Menschen hinwegtröstet. Das ist so einfühlsam und mitreissend geschrieben, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Leider musste ich am Ende lesen, dass die Autorin Andrea Schacht letzes Jahr verstorben ist, bevor das Buch erschien.


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