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Die perfekte Käseplatte Von wegen alles Käse: richtig sortiert und portioniert macht eine Käseplatte richtig was her

Anrichtung nach dem Prinzip der Käse-Uhr, für jede Sorte ein eigenes Messer und genau die richtige Menge Käse für jeden Gast: Wer auf der Suche nach der perfekten Käseplatte ist, sollte einige Dinge beachten.

Über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten. Wer aber Käse mag, für den ist eine perfekte Käseplatte ein echtes Highlight. Und praktisch obendrein. Denn sie lässt sich mit wenig Zeitaufwand vorbereiten, beeindruckt Deine Gäste, ist wahlweise Snack vor dem Hauptgang, Nachtisch oder sogar Hauptgericht und schmeckt dabei auch noch ausgezeichnet.
Wer sich die Mühe macht, im Internet nach Ideen für eine Käseplatte zu suchen oder sich einfach im Bekanntenkreis zu erkundigen, der wird von Angeboten und Tipps nahezu erschlagen. Eine Käseplatte mit heißer Trinkschokolade hier, eine Käseplatte mit Käsepralinen dort – oder wie wäre es mit einer Käseplatte in Kombination mit einer halb gefrorenen Limonen-Mascarpone-Tarte?

Abseits sämtlicher Kombinationsmöglichkeiten und Extraideen aber gibt es ein paar grundsätzliche Dinge, die zu einer perfekten Käseplatte dazugehören und die jeder beachten sollte. Zum Beispiel die Wahl der passenden Käsesorten, die richtige Menge, das Anrichten der Käsesorten und natürlich die Beilagen.

Ideal für den perfekten Käse-Genuss – und um nichts anderes soll es hier gehen – sind fünf bis neun unterschiedliche Geschmacksrichtungen. Dabei sollten insgesamt rund 90 Gramm Käse pro Person eingeplant werden – zumindest dann, wenn die Käseplatte ein Menü abschließen soll. Wird sie als eigenständiges Gericht serviert, sollten es mindestens 120 Gramm Käse pro Gast sein.

Damit der Käse sein volles Aroma entfalten kann, sollte er etwa eine halbe Stunde vor dem Verzehr aus dem Kühlschrank geholt werden. Für das anschließende Anrichten gibt es ein einfaches Muster: die Käse-Uhr. Sie ist eine gute Leitlinie und besagt, dass die verschiedenen Sorten im Uhrzeigersinn von mild nach würzig angeordnet werden sollten. Diese Reihenfolge empfiehlt sich übrigens auch beim Verzehr – wobei sich die meisten Gäste über Käse-Vorschriften wohl eher wundern werden. Aber solche Dinge als perfekter Gastgeber zu wissen, kann sicher nicht schaden.

Bleibt noch die Frage nach der richtigen Dekoration. Bekannt sind in diesem Zusammenhang natürlich Trauben. Diese am besten an der Rispe lassen und in kleinen Gruppen auf der Platte verteilt anrichten. Ebenso gut zu Käse passen getrocknete Feigen, Birnenspalten, Radieschen und geschälte Walnüsse. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, der Platte einfach ein Thema zu geben: Oliven und frische Feigen für die mediterrane Variante, Nüsse, Trauben und Pflaumen für einen herbstlichen Touch. Die Krönung ist sicher die französische Käseplatte: Für eine ausgewogene Auswahl empfehlen sich hierbei zum Beispiel ein Camembert neben einem Bleu de Chèvre (Blauschimmelkäse), einem jungen Tourmalet Brebis (Schafskäse) und einem Crottin de Chavignol (Ziegenweichkäse). Dazu noch ein Picandou (Frischkäse aus Ziegenmilch) und ein Pélardon (Weichkäse, ebenfalls aus Ziegenmilch) – und fertig ist der französische Themenabend.

Damit sich niemand die Finger dreckig machen muss, fehlt noch das richtige Schneidewerkzeug. Profis halten für jede Käsesorte das passende Messer bereit – also ein Weichkäsemesser für den Weichkäse, für den Blauschimmelkäse eine Käseharfe und für Schnitt- oder Hartkäse ein Käsebeil. Doch auch wer für seine Käseplatte nicht gleich das nächste Haushaltsgeschäft plündern möchte, sollte zumindest beachten, für jede Sorte ein eigenes Messer bereitzulegen. So lässt sich verhindern, dass sich beispielsweise der Geschmack eines scharfen Käses auf die milderen Sorten überträgt.

Aber jetzt: bon appétit!

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