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Ehrenamtlich arbeiten Soziales Engagement

Das Ehrenamt besitzt in unserer Gesellschaft einen wichtigen Stellenwert. Viele Organisationen und Vereine könnten ohne die aktive Mitarbeit ehrenamtlicher Helfer nicht oder nur schwer existieren. Die Einsatzmöglichkeiten sind dabei sehr vielfältig: von ehrenamtlicher Richtertätigkeit und Politikhilfe über die Arbeit bei kirchlichen Organisationen bis hin zu Aufgaben im sozialen Bereich.

Hinsichtlich der Betreuung von Kindern, alten und kranken Menschen ist das ehrenamtliche Engagement nahezu unverzichtbar geworden. Ebenso werden Jugendorganisationen, der Tier- und Umwelt- sowie der Katastrophenschutz, die freiwillige Feuerwehr, Bewährungs- und Behinderten- sowie Obdachlosenhilfe, Armenspeisung, Telefonseelsorge, karitative Geschäfte und die Dienste der Grünen Damen in Krankenhäusern von Ehrenamtlichen entscheidend mitgetragen. Ein breites Betätigungsfeld bieten auch Hilfswerke wie die Caritas, das Rote Kreuz oder die Diakonie. Die Aufzählung ließe sich an dieser Stelle beliebig erweitern.

Keine Altersbegrenzung
Laut Umfragen engagiert sich in Deutschland jeder Dritte ehrenamtlich und in der Regel kann von einer langfristigen Bindung an die jeweilige ehrenamtliche Arbeitsstelle ausgegangen werden. Soziales Engagement kennt darüber hinaus keine Altersbegrenzung, was es auch älteren Menschen ermöglicht, auf Wunsch im Ruhestand einer sinnvollen Beschäftigung nachzugehen. Auch für jüngere Menschen kann eine ehrenamtliche Tätigkeit eine gute Ergänzung zu den in Schule, Ausbildung oder Universität erworbenen Fähigkeiten darstellen. Jede übernommene Aufgabe fördert nicht zuletzt die soziale Kompetenz, die einen nicht zu unterschätzenden Baustein im Lebenslauf darstellt.

Steuer und Versicherung
Das Ehrenamt erfährt auch in steuerlicher Hinsicht eine Förderung. So kann seit dem Jahr 2013 eine Ehrenamtspauschale in Höhe von 720 Euro im Jahr steuerfrei, sozusagen als Anerkennung für die freiwillige Arbeit angenommen werden. Ferner kann unter bestimmten Voraussetzungen das Ehrenamt als nebenberufliche Tätigkeit geltend gemacht werden. Du darfst in diesem Fall aber nicht mehr als ein Drittel der Zeit, die Du für Deinen Hauptberuf aufbringst, im Ehrenamt tätig sein. Einen Anspruch auf einen Ehrenamtsfreibetrag hast Du, wenn Du bei einer öffentlich-rechtlichen oder einer gemeinnützigen Körperschaft beschäftigt bist, die im mildtätigen, ideellen oder kirchlichen Bereich angesiedelt ist. Lass Dich ruhig von Deinem Steuerberater diesbezüglich umfassend beraten. Darüber hinaus versichern Vereine, große Wohlfahrtsorganisationen und Institutionen nicht selten ihre ehrenamtlichen Mitarbeiter gegen Unfall- und Haftpflichtschäden. Du möchtest dich über die Möglichkeiten zu einer ehrenamtlichen Tätigkeit informieren? Auskünfte erteilen die Ehrenamtsbörsen der jeweiligen Städte sowie die Freiwilligenzentralen.

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