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Den Gelenken Gutes tun So bleibst Du in Schwung

Gelenke machen uns mobil. Leider knirscht und zieht es mit zunehmendem Alter öfter mal in Knien, Hüften oder Schultern. Doch dagegen kannst Du etwas tun: Viel Bewegung und gesunde Ernährung beugen vor.

Wenn es im Knie knackt oder die Hüfte schmerzt, kann Gelenkverschleiß dahin­terstecken. Der beginnt immer schlei­chend: Anfangs treten die Gelenkschmer­zen ausschließlich bei ungewohnten oder besonders starken Belastungen auf. Erst ganz allmählich nehmen die Beschwerden zu. Oft machen sich die Gelenke zunächst nur bei feuchtem, kaltem Wetter bemerk­bar. Schreitet der Knorpelverschleiß fort – man spricht dann von Arthrose – kommt es zur charakteristischen Morgensteifig­keit: Gleich nach dem Aufstehen erwacht auch der Schmerz, die betroffenen Gelen­ke lassen sich nur mühsam bewegen, jeder Schritt tut weh. Erst nach einer Weile kommt der Betroffene richtig in die Gän­ge, und die Beschwerden klingen ab.

Wenn Gelenke in die Knie gehen

Ältere Menschen leiden häufiger unter Arthrose als jüngere. Ab dem 60. Lebens­jahr sind gut die Hälfte der Frauen und jeder dritte Mann betroffen. Schreitet die Erkrankung fort, schränken zunehmen­de Beschwerden die Beweglichkeit mehr und mehr ein. Zudem kommt es wiederkehrend zu Schwellungen und schmerzhaften Entzündungen der betroffenen Gelenke. Am Ende droht die Versteifung, dann bleibt als letzter Ausweg nur der Gelenkersatz durch eine Hüft- oder Knie­prothese. Doch so weit muss es nicht kommen, das Fortschreiten der Knorpelabnutzung lässt sich aufhalten. Die wichtigsten Maßnahmen sind regelmäßige Bewegung und eine vollwertige Ernährung.

Bewegung schmiert die Gelenke

Moderate sportliche Betätigung ist unverzichtbar, um den Knorpelverschleiß zu stoppen und die Mobilität zu erhalten. Außerdem trägt Bewegung dazu bei, Übergewicht abzubauen; jedes über­schüssige Pfund lastet zusätzlich auf den Gelen­ken. Ideal für Menschen mit Arthrose sind sanfte Sportarten mit gleitenden Bewegungen wie etwa Rad fahren, Walking, Schwimmen oder Gymnastik. Auch eine gesunde Ernährung mit reichlich Ge­müse und Obst kann den Krankheitsverlauf bei Arthrose günstig beeinflussen. Einerseits enthält sie viele Vitalstoffe und weniger Kalorien, unter­stützt also das Abnehmen. Andererseits bremsen pflanzliche Lebensmittel die Bildung bestimmter Botenstoffe, die schmerzhafte Gelenkentzündun­gen anfeuern. Südfrüchte wie Ananas und Papaya enthalten darüber hinaus entzündungshemmende Enzyme. Wer sich im Großen und Ganzen an der traditionellen Mittelmeerküche orientiert, tut seinen Gelenken viel Gutes. Dazu gehören täglich eine große Portion Gemüse, als Beilage Nudeln, Reis, Kartoffeln oder Brot, außerdem Sa­lat und viel Obst sowie etwa zwei Seefischmahl­zeiten pro Woche. Gleichzeitig sollte der Verzehr von Fleisch- und Wurstwaren reduziert werden, denn tierische Fette gelten als entzündungsför­dernd.

Den Knorpel unterstützen

Damit der Knorpel möglichst lange stark und ge­sund bleibt, braucht er spezielle Nährstoffe. Unser Körper kann diese aber nicht immer in ausrei­chendem Maße bilden. Insbesondere bei älteren Menschen kommt es öfter zu Mangelsituationen, die die Entwicklung oder das Fortschreiten der Arthrose begünstigen. Wer das vermeiden will, kann schon vorbeugend etwas für seine Knorpel tun: durch die Einnahme spezieller Präparate aus der Apotheke, die den Organismus mit Ge­lenknährstoffen versorgen.

Schmerzen wirksam lindern

Zu viel Schonung schadet. Deshalb sollten Menschen mit Arthrose soweit es geht in Bewe­gung bleiben. Das ist aber natürlich nur möglich, wenn die Gelenkschmerzen zunächst einmal gelindert werden. Aus dem Teufelskreis „Schmer­zen – Schonung – noch mehr Schmerzen“ helfen wirksame Schmerzmittel. Tabletten mit rezeptfreien Wirkstoffen wie ASS oder Parace­tamol können jedoch bei regelmäßiger Einnah­me Nebenwirkungen hervorrufen, die Magen, Leber oder Nieren belasten. Eine verträgliche Alternative ist die äußerliche Behandlung mit Schmerzsalbe oder Schmerzgel (wie zum Beispiel doc Ibuprofen Schmerzgel). Die lokale Therapie genau am Ort der Beschwerden bietet sich gerade bei akuten Schmerzschüben und vorübergehen­den Verschlimmerungen der Gelenkbeschwerden an. Der Wirkstoff im Schmerzgel dringt schnell und tief in die Haut ein und kann sich sowohl in den darunterliegenden Muskeln als auch in der Gelenkkapsel anreichern. Ins Blut gelangt das Schmerzmittel bei äußerlicher Behandlung dagegen nur in minimalen Mengen, das Risiko für Nebenwirkungen ist daher gering.

Tipps für den Alltag mit Arthrose

Bewegung gehört zu den entscheidenden Maß­nahmen bei der Behandlung von Gelenkbe­schwerden. Regelmäßige moderate Aktivitäten lindern die Schmerzen und verbessern die Beweglichkeit: also immer wieder aufstehen, soviel wie möglich zu Fuß erledigen, jeden Tag spazieren gehen. Auch Entspannungsübungen und Gymnastik unterstützen die Beweglich­keit. Vielen Arthrosepatienten bringt Wärme Linderung, etwa durch Wärme-Auflagen oder Wärme-Umschläge. Bei entzündetem und ge­schwollenem Gelenk tut dagegen Kühlung gut. Nützlich können auch Bandagen sein, speziell bei Kniebeschwerden wirken breite elastische Binden stützend und schmerzlindernd. Bewährte Hilfs­mittel für den Alltag sind außerdem Öffner für Schraubdeckel, Knöpfhilfen fürs Ankleiden und spezielle Essbestecke.

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