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Durchatmen & Entspannen Gönn' Dir mal eine Pause

Hast Du schon einmal versucht, nichts zu denken? Das geht doch gar nicht! Stimmt, es geht tatsächlich nicht. Denn unser Gehirn ist ständig auf Empfang. Höchste zeit, Körper und Seele eine kleine Auszeit zu gönnen.

Ganz entspannt im Hier und Jetzt zu sein - kannst Du das? Wenn nicht, ist das kein Grund zur Sorge, denn es lässt sich lernen. Forscher auf dem Gebiet der Neuroplastizität fanden heraus, dass sich unser Gehirn durch neue Gewohnheiten tatsächlich verändern kann.

Nimm die Dinge, wie sie sind

Eine Mini-Auszeit hilft dabei, alltägliche Situationen lockerer zu bewältigen. Damit das funktioniert, lohnt es sich, Dinge zu akzeptieren, deren Änderung nicht in Deiner Macht liegen. Ob Wetter, hektischer Straßenverkehr oder störende Eigenschaften von Mitmenschen. Sobald Du diese annimmst, wie sie sind, öffnet sich der Blickwinkel für andere Dinge, die Dir Kraft und neue Eindrücke vermitteln. Damit Dein Gehirn positiv konditioniert wird, denk nach dem Aufstehen an drei schöne Vorhaben, die der Tag mit sich bringt. Wenn Du abends im Bett liegst, wiederholst Du das Ganze und denkst an drei besonders schöne Erlebnisse des Tages. Regelmäßig praktiziert, lernen Deine grauen Zellen automatisch positiver zu denken.

Atemlos durch den Tag - von wegen

Damit Dir in stressigen Situationen nicht der Atem stockt, helfen einfache, aber gezielte Techniken. Das wäre zum einen die 4711-Atmung: dazu vier bewusste Züge einatmen und sieben bewusste Züge langsam ausatmen. Um in brenzligen Situationen einen klaren Kopf zu bewahren, elfmal wiederholen. Eine ähnliche Atemübung ist die 4-7-8 Technik: Dazu wieder vier Züge einatmen, den Atem anhalten und dabei bis sieben zählen. Anschließend mit spitzem Mund, wie durch einen Strohhalm, ausatmen, bis acht zählen und alles dreimal wiederholen. Wie wäre es gleich morgens nach dem Aufstehen und abends vor dem Schlafengehen eine der beiden Atemntechniken zu üben? Das hilft Dir, entspannter durch den Tag und ruhiger die Nacht zu kommen.

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