Cookies helfen uns bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Mehr erfahren.

Hilfe bei Heuschnupfen

Jetzt haben wieder Millionen Menschen die Nase voll: Die Pollensaison hat ihren Höhepunkt erreicht. Doch der allergische Schnupfen lässt sich stoppen.

Niesattacken, Juckreiz, Fließschnupfen, Hustenanfälle, verstopfe Nase und Atemnot, tränende oder brennende Augen: Atem­not, tränende oder brennende Augen: Die Pollen von Büschen, Bäumen, Gräsern und Kräutern plagen immer mehr Menschen, auch ältere sind zunehmend betroffen. Die allergische Reaktion beruht auf einer Überempfindlichkeit des Immunsystems, es reagiert auf bestimmte Eiweißstoffe im Blütenstaub. Bei den Betroffenen bildet der Organismus unvermittelt Antikörper gegen diese Allergene, von da an hält er die eigentlich harmlosen Stoffe für gefährliche Feinde. Kontakte mit den Pollen führen zu einer sofortigen Abwehrreaktion: Gelangt der Blütenstaub in die Atemwege, schwillt die Schleimhaut an, die Nase verstopft und läuft wie verrückt.

Heuschnupfen ist keine Bagatelle

Heuschnupfen ist eine chronische Entzün­dung und führt zur erhöhten Empfind­lichkeit auch gegen Viren und Bakterien. Pollenallergiker sind deshalb anfälliger für Erkältungen, Bronchitis und Grippe. Zudem besteht ein deutlicher Trend zur Mehrfachsensibilisierung: Viele Patienten reagieren bei unzureichender Behand­lung im Lauf der Zeit auf immer mehr Allergene wie etwa Hausstaub, Tierhaare oder Schimmelpilze. Je länger dadurch die Beschwerden anhalten, desto größer ist das Risiko, dass die Entzündung auf die Nebenhöhlen übergreift und schließlich eine chronische Nebenhöhlenentzündung entsteht. Eine weitere gefürchtete Kompli­kation ist der sogenannte Etagenwechsel in die Bronchien: Bei jedem dritten Patienten entwickelt sich der Heuschnupfen inner­halb von zehn Jahren zum Asthma.

Die Luft rein halten

Auslöser von Heuschnupfen sind grundsätz­lich immer Stoffe in der Atemluft. Je sauberer diese ist, desto geringer ist das Allergierisiko. Mit den folgenden Tipps kannst Du die Luft rein halten:

  • So oft wie möglich lüften. Dabei die Pollen­flugvorhersage berücksichtigen: bei starkem Pollenflug in ländlichen Regionen bevorzugt morgens lüften, in der Stadt abends.
  • Pollenschutzgitter vor den Fenstern minimie­ren die Belastung mit Blütenstaub.
  • Verzichte so weit wie möglich auf „Staub­fänger“ wie Teppiche, Teppichböden und Gardinen.
  • Begrenze auch die Menge Deiner Zimmer­pflanzen, in der Blumenerde gedeihen gerne Pilze.
  • Achte darauf, ob sich an den Wänden Stockflecken bil­den, sie weisen auf Schimmel­pilzbefall hin. Ursache ist meist Staunässe oder eine zu geringe Luftumwälzung im Raum.
  • Benutze einen Staubsauger mit Schwebstofffilter (HEPA-Filter).

 Heuschnupfen konsequent behandeln

Falls Du bereits eine Allergie ha­st, verzichte besser auf die Anschaffung eines Haustiers – das Risiko für eine zusätzliche Tierhaarallergie ist erhöht. Wenn erstmals die Symptome eines Heuschnupfens auftreten, solltest Du einen Arzt aufsuchen: Nur er kann die genaue Ursache von allergischen Beschwer­den herausfinden. Die Diagnose ist oft schwierig, gegebenenfalls wird der Hausarzt zum spezialisierten Allergologen überweisen. Wenn Du die Beschwerden und ihren Grund schon kennst, kannst Du einen Heuschupfen selbst mit rezeptfreien Medikamenten behandeln. Lass Dich in der Apotheke beraten, und wende die empfohlenen Arzneimittel nach Vorschrift an. Nasensprays und Augentropfen sowie Tabletten mit Wirkstoffen wie Antihista­minika oder Kortison können die Symptome der Allergie unterdrücken. Gegen die eigent­liche Ursache der Erkrankung wirken sie allerdings nicht. Die einzige Mög­lichkeit zur ursäch­lichen Behandlung ist die spezifische Immuntherapie oder Desensi­bilisierung. Sie wird bei starken Beschwerden vom Arzt ver­ordnet.

>

Was denkst Du über das Thema?

Das Kommentieren eines Artikels wird mit 3 Glückspunkten belohnt

Kommentare

    Sei der erste, der hier kommentiert.

Das könnte Dich auch interessieren:

17.11.2017
von „Claudia“

Tierisches Vergnügen

Treue Augen, grenzenlose Loyalität und eine enge Beziehung zu Herrchen und Frauchen. All das zeichnet Hunde aus, die nicht umsonst als bester Freund des Menschen bezeichnet werden. Eine ganz besondere Verbindung, die auch Dein Leben viel fröhlicher und bunter macht.

Mehr Details »

Newsletter

Wir geben Deine Daten selbstverständlich nicht an Dritte weiter.

Abmelden jederzeit möglich. Wie melde ich mich ab?

  • Vorteil 1
    Durch Deine Anmeldung erhältst Du 20 Glückspunkte!
  • Vorteil 2
    Wir informieren Dich über Gewinnspiele und interessante Artikel.
  • Vorteil 3
    Du erfährst alles über die Neuigkeiten in unserer Prämienwelt.