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Wenn Zähneknirschen kritisch wird Bruxismus – Meist unbewusstes Problem

Durch Zähneknirschen fangen die Zähne an, zu verschleißen. Einige Betroffene klagen sogar über einen Tinnitus. Erfahre mehr über diese heimtückische Gefahr, die oftmals gar nicht bemerkt wird.

Was ist Bruxismus?
Bruxismus kommt aus dem Griechischen (brygmos) und bedeutet (Zähne-)knirschen. Das Zähneknirschen wird dabei meist nächtlich, manchmal aber auch tagsüber, ausgeführt und in den seltensten Fällen bemerkt. Durch Bruxismus können die Zähne verschleißen, die Kaumuskulatur und das Kiefergelenk angegriffen werden und sogar Muskelgruppen, die bei der Stabilisierung des Kopfes helfen, können geschädigt werden. Die Folgen des andauernden Zähneknirschens können sehr schmerzhaft sein, manche Betroffenen klagen sogar über einen Tinnitus (Ohrpfeifen).

Bruxismus gilt als weit verbreitet und in allen Altersklassen gleichmäßig verteilt. Vor allem Menschen, die schon einmal am Zahnhalteapparat, also dem Verankerungssystem der Zähne, erkrankt sind, sind anfällig. Meistens wird nicht das Knirschen an sich bemerkt, sondern Kopf- und Kieferschmerzen am Morgen.

Wodurch entsteht das Zähneknirschen?
Probleme mit den Zähnen können auch durch seelischen Druck oder Stress verbunden sein. Menschen, die in der Nacht unbewusst mit den Zähnen knirschen, reagieren oft auf Stress- oder Drucksituationen des Tages. In der Nacht nämlich sind die Schutzreflexe des Bewusstseins abgestellt.

Normalerweise haben die Zähne des Ober- und Unterkiefers - im Ruhestand - einen kleinen Abstand voneinander. Beim Kauen jedoch werden die Zähne und auch die Kaumuskeln belastet. Ärzte gehen von ca. 15 Minuten pro Tag aus. Bei Zähneknirschern erhöht sich diese Zeit jedoch enorm, weil sie manchmal sogar tagsüber unbewusst die Zähne aufeinander pressen.

Bruxismus entgegentreten
Wie oben erwähnt kann anhaltender Stress Grund für das Zähneknirschen sein. Daher können Entspannungsübungen, Meditationen oder Autogenes Training hilfreich sein.

Bei starken Problemen oder wichtigen Fragen ist der Weg zum Zahnarzt Deines Vertrauens unumgänglich. Dieser kann eine Aufbissschiene, die perfekt auf Deinen Zahnbogen passt, herstellen. Die Schiene wirkt wie ein Schutzbezug für Deine Zähne. Trotzdem raten Experten dazu, außerdem eine Physiotherapie zu starten.

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