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Gürtelrose Nur eine unangenehme Hauterkrankung?

Die Gürtelrose (med. Herpes Zoster) kann fast jeden treffen. Das Risiko an ihr zu erkranken nimmt jedoch mit steigendem Alter zu.

Verursacht wird die Krankheit durch das Varizella-Zoster-Virus (VZV), das auch Windpocken auslöst. Wer also schon mal an Windpocken erkrankt ist, trägt das Virus in sich, genauer gesagt in seinem Rückenmark. Mit zunehmendem Alter steigt das Risiko einer Reaktivierung des Virus' durch ein schwächeres Immunsystem dann an.

Schon bei den ersten Symptomen zum Arzt

Die ersten Symptome sind dabei sehr unspezifisch, Betroffene fühlen sich allgemein abgeschlagen, haben Kopf- und Gliederschmerzen und brennende Schmerzen. Es bilden sich rote Flecken auf der Haut, aus denen später Bläschen-Gruppen entstehen. Dabei breitet sich der Ausschlag gürtelförmig von der Wirbelsäule zur Körpervorderseite aus. Auch im Gesicht kann es zu Bläschen kommen. Sobald man die ersten Symptome bei sich feststellt, sollte man einen Arzt aufsuchen, um eventuellen Komplikationen vorzubeugen.

Die Gürtelrose ist nicht besonders ansteckend, lediglich die Flüssigkeit in den Bläschen ist infektiös. Nach einigen Tagen öffnen sie sich und verkrusten. Begleitend kann Fieber auftreten.

Gürtelrose nicht auf die leichte Schulter nehmen

Bei manchen Menschen bleiben auch nach Abheilen des Ausschlags Schmerzen zurück, die Monate oder sogar Jahre anhalten können (Post-Zoster-Neuralgie). Dies ist nur schwer behandelbar und stellt die häufigste Komplikation der Gürtelrose dar. Andere drastische Nachwirkungen können Sehstörungen bis hin zum Seh- oder Hörverlust sein. In seltenen Fällen können sich auch die Hirnhäute entzünden.

Impfen als Schutz

Die Ständige Impfkomission STIKO empfiehlt Menschen ab 60 Jahren bzw. Menschen ab 50, deren Immunsystem dauerhaft geschwächt ist, eine Impfung gegen Herpes Zoster. Dabei wird ein Totimpfstoff zweimal im Abstand von mindestens einigen Monaten injiziert. Die Krankenkassen übernehmen die Impfkosten für die genannten Risikogruppen.

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