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Happy Hour Kinococktails, leicht gemacht!

Nicht für jeden Cocktail braucht man ein teures Handbuch und Unmengen an Zutaten. Es gibt ein paar Getränke, die sich mit nur wenigen Mitteln zubereiten lassen. Und ein paar davon spielen sogar in Filmen eine Rolle. Machen wir also einen kleinen Ausflug in die Welt der Filmcocktails…

Dabei beginnen wir mit dem einfachsten und erhöhen langsam den Schwierigkeitsgrad. Am Ende kannst Du dann die Füße hoch- und die DVD einlegen und den Film zum Cocktail genießen… oder den Cocktail zum Film.

„Screwdriver“, der Klassiker
Die Legende will es, dass dieser Cocktail „Schraubenzieher“ heißt, weil amerikanische Ölarbeiter ihn mit ihrem Schraubenzieher umgerührt haben. Viel leichter jedoch, als die Herkunft seines Namens herauszufinden, ist seine Zubereitung: Man nehme ein paar Eiswürfel und etwas Wodka. Diese Mischung kann man dann je nach Belieben mit Orangensaft auffüllen - Du siehst also, es ist nicht mal strenges Abmessen erforderlich. Wer trotzdem ein ungefähres Maß bevorzugt, sollte Folgendes beherzigen: mehr Orangensaft als Wodka (am besten doppelt soviel). In Zahlen ausgedrückt wäre das etwa:

• 4 - 5 cl. Wodka
• 10 cl. Orangensaft
• Eiswürfel

Wer den passenden Film zum Cocktail möchte, trifft u.a. mit Quentin Tarantinos „Jackie Brown“ eine gute Wahl.

White Russian, der „Dude“ unter den Cocktails
„The Big Lebowski“ hat ihn berühmt gemacht – und hat man ihn einmal probiert, möchte man ihn nicht mehr missen. Es gibt hier zwar leichte Variationen bei den Zutaten, aber was Du garantiert brauchst, sind Wodka und Kahlúa, ein Kaffeelikör. Hier hilft es nicht, auf eine günstigere Variante auszuweichen, denn das Kaffeearoma ist wichtig für das Endergebnis. Die dritte Zutat wäre dann ganz nach Geschmack Sahne oder Milch – da wir hier aber Cocktails wie im Film machen wollen, ignorieren wir die Sahnevariante und wenden uns der Milch zu (auch wenn der „Dude“ im Film einmal statt Milch Milchpulver verwendet … aber das dürfte eher etwas für Hardcorefans sein). Wie über die Zutaten lässt sich nun auch über das Mischungsverhältnis streiten. Eine Variante schreibt vor, von allem gleich viel zu nehmen, also 2 cl. Wodka, 2 cl. Kahlúa und 2 cl. Milch. Die Erfahrung lehrt, dass das vielleicht etwas zu wenig Milch ist. Ein anderes empfohlenes Mischverhältnis wäre 2:2:4, also genauso viel Milch wie die beiden anderen Zutaten zusammen. Dabei entsteht ein recht ausgewogenes Verhältnis, bei dem sich Wodka und Kahlua geschmacklich die Waage halten. Wenn Du es besonders stark bevorzugst, nimm 4:2:2, aber dann schmeckt man die Schärfe des Wodkas heraus. Wichtig ist, dass sich der Cocktail einfach mixen lässt. Also probier einfach aus, wie es Dir am besten schmeckt – und abrunden kannst Du das Ganze auch noch mit Eis, wenn Du möchtest … aber ohne Olive!

Wodka Martini, die Königsdisziplin
James Bond trinkt ihn „geschüttelt, nicht gerührt“. Ist diese Unterscheidung wichtig? Nun, wahrscheinlich nicht mehr. Möglicherweise ist sie Relikt einer Zeit, in der der Wodka noch nicht so gut war und das „Schütteln“ dafür gesorgt hat, dass man die weniger guten Varianten nicht mehr so stark herausgeschmeckt hat. Aber es ist auf jeden Fall ein Spruch, der Filmgeschichte geschrieben hat. Wie so oft gehen auch hier die Vorstellungen über Zutaten und Zubereitung bisweilen ein wenig auseinander. Da hätten wir folgende Variante:

• 6 cl. Wodka
• 2 cl. trockener Martini
• als i-Tüpfelchen: 1 Olive

Nun wird für die Entstehung des Martini selbst jedoch folgendes Mischverhältnis angegeben:

• 6 cl. Gin
• 1 cl. trockener Wermut
Was uns zur nächsten Variante bringt:

• 5 cl. Wodka
• 1 cl. trockener Wermut
• 1 Olive

Das lehrt uns einmal mehr: Erlaubt ist, was gefällt. Oder vielmehr schmeckt. Wie dem auch sei, der Fachmann kühlt sein Trinkglas gern vor, da das Getränk ohne Eis (aber mit Olive) im Glas serviert wird. Eiswürfel in einen Shaker geben, dann erst den Wodka und dann den Wermut nachgeben, je nach Belieben kräftig schütteln (shaken) oder rühren und anschließend vorsichtig in das gekühlte Glas überführen. Cheers!

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