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Hinein ins nasse Vergnügen

Schwimmen macht Spaß, entspannt und ist gesund. Ob Bahnen ziehen oder Aqua-Fitness: Die Schwerelosigkeit tut nicht nur den Gelenken gut.

Schwimmen ist ein effektives Fitnesstraining. Denn im kühlen Nass muss man sich gegen den Widerstand des Wassers bewegen - und verbrennt deshalb viele Kalorien. Und das, ohne besonders viel Kraft aufwenden zu müssen. Gleichzeitig sorgt der Auftrieb im Wasser dafür, dass Gelenke, Bänder und Wirbelsäule entlastet werden. "Dadurch eignen sich Schwimmen und Aqua-Fitness auch für übergewichtige Menschen", sagt Diplom-Sportlehrerin Sabine Nikolai-Reetz. Für alle, die unter Arthrose oder Rückenbeschwerden leiden und wegen der Belastungsschmerzen keinen anderen Sport mehr treiben können, ist die Bewegung im Wasser ebenfalls optimal. Ein weiterer Vorteil: Bei kaum einer Sportart werden so viele Muskelgruppen beansprucht. "Wer häufig ins Becken steigt, fordert alle Muskelgruppen, von den Armen über den Rumpf bis zu den Beinen", betont die AOK-Expertin Nikolai-Reetz. Bewegung im Wasser bringt das Herz-Kreislauf-System in Schwung, stärkt die Venen und sorgt für eine gute Durchblutung. Die Atemmuskulatur und das Immunsystem werden ebenfalls trainiert. Nicht zuletzt wirkt Aquasport entspannend und ist gut für die Seele.

Auf die richtige Körperhaltung achten

Voraussetzung für die positiven Effekte des Schwimmens ist eine richtige Körperhaltung. So sollten zum Beispiel Brustschwimmer ihren Kopf nicht krampfhaft aus dem wasser halten, denn das belastet die Halswirbelsäule und kann zu Nackenverspannungen führen. "Besser ist es, das Gesicht einzutauchen und stromlinienförmig durchs Wasser zu gleiten", empfiehlt Sabine Nikolai-Reetz. Dabei ist ein spezieller Atemrhytmus notwendig: abwechselnd die Arme nach hinten ziehen, den Kopf heben und einatmen, dann die Arme nach vorne strecken, das Gesicht eintauchen, unter Wasser ausatmen.

Besonders wirbelsäulenschonend ist das Rückenschwimmen. In dieser Lage ist allerdings besondere Vorsicht und Rücksicht auf andere Badegäste geboten - ohne den Blick nach vorn könnte man anderen Schwimmern in die Quere kommen. Wer verschiedene Schwimmstile beherrscht, sollte sie variieren, damit die Muskeln gleichmäßig beansprucht werden. Um schrittweise die eigene Fitness zu steigern, empfiehlt es sich, zweimal pro Woche schwimmen zu gehen.

Im Wasser joggen oder Rad fahren

Von den positiven Eigenschaften des Wassers profitiert man nicht nur beim normalen Schwimmen. Auch Sportarten wie Jogging, Aerobic, Trampolinspringen oder Radfahren lassen sich problemlos im Wasser ausüben. Im Folgenden stellen wir euch eine Auswahl vor:

  • Aqua-Jogging. Beim Aqua-Jogging macht man Lauf- und Radfahrbewegungen, meist ohne Bodenkontakt. Auch Oberkörper und Arme werden bewegt. Die Herausforderung besteht darin, die Balance zu halten, ohne dass der Körper zu sehr in Vor- oder Rücklage gerät. Ein Schwimmgürtel sorgt für zusätzlichen Auftrieb. Fußmanschetten oder Hanteln erhöhen den Wasserwiderstand noch.
  • Aqua-Bouncing. Dahinter verbirgt sich eine Mischung aus Trampolinspringen und Fitnessübungen. Dafür wird ein spezielles Trampolin mit Saugfüßen verwendet. Hinzu kommen weitere Fitnessgeräte wie Schaumstoffhanteln, elastische Fitnessbänder oder Schwimmnudeln. Mal trippelt man ganz schnell; mal übt man weite Ausfallschritte, bei denen nur ein Fuß auf dem Sprungtuch steht; mal macht man Kniebeugen. Da Aqua-Bouncing recht neu ist, gibt es Kurse vor allem in größeren Städten.
  • Aqua-Cycling. Dabei sitzt man auf einem Rad bis zur Brust im Wasser. Während unten getreten wird, macht man auch Übungen mit dem Oberkörper. Neben dem Unterwasserfahrrad erhöhen Hilfsmittel wie Wasserhanteln oder Fußmanschetten den Effekt. Aqua-Cycling eignet sich für alle, die abnehmen möchten, aber noch nicht trainiert sind. Empfohlen wird dieser Sport auch für Menschen mit Rheuma oder Gelenkproblemen, allerdings sollte man in dem Fall vorher mit einem Arzt sprechen.
  • Aquarobic. Das ist Aerobic im Schwimmbecken, aber effektiver, weil man zusätzlich gegen den Widerstand des Wassers arbeitet. Je schneller die Übungen ausgeführt werden, desto wirkungsvoller sind sie. Je nach Kurs kommen Wasserhanteln, Schwimmnudeln oder andere Fitnessgeräte hinzu, um die Intensität zu steigern.

 

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