Katzen Geheimnisvolle Weggefährten

„Ich habe die Philosophen und die Katzen studiert, doch die Weisheit der Katzen ist letztlich um ein weites größer.“

Geheimnisvoll, eigenwillig und manchmal unberechenbar, so werden Katzen meist beschrieben. Vielleicht macht gerade das die große Faszination aus, die wir für die Samtpfoten verspüren. Aber eine Katze ist für ihren Besitzer noch viel mehr als bloß ein charakterstarkes Haustier: Sie ist oftmals Seelentröster, kuscheliger Stressbewältiger oder auch Entertainment-Programm. Nicht umsonst werden die sanften Vierbeiner oft zu Therapiezwecken für verschiedene psychische Erkrankungen eingesetzt. Denn auch wenn sie als ruhigeres und pflegeleichtes Haustier bekannt ist, so bringt eine Katze doch ordentlich Trubel in den Haushalt. Nicht umsonst sind die Videos der Comic-Katze „Simon’s Cat“ des britischen Zeichners Simon Tofield so beliebt (bereits 3,8 Millionen Abonnenten auf YouTube). Sie spiegeln perfekt wider, was Katzenbesitzer tagtäglich erleben. Angefangen von der ständigen Suche nach Futter, das es vom Besitzer zu verstecken gilt, über das regelmäßige Zubruchgehen von Vasen und anderen Deko-Artikeln bis hin zur unfreiwilligen Begleitung von Besitzer oder dessen Besuch auf’s stille Örtchen - als Katzenbesitzer fühlt man sich Zuhause nie allein. Aber aller Ärger über den Haustiger ist vergessen, sobald er schnurrend auf dem Schoß liegt oder sich nachts glücklich neben, oder vielmehr auf einen legt, um dort zu verweilen bis morgens wieder miauend und anstupsend das Frühstück eingefordert wird.

Übrigens: 

Erwachsene Katzen miauen lediglich, um mit uns Menschen zu kommunizieren. In freier Wildbahn mit Artgenossen läuft die Kommunikation hauptsächlich über die Körpersprache und Gerüche ab. Wenn Katzen ihren Kopf am Menschen oder an Gegenständen reiben, dient dies der Reviermarkierung. In den Mundwinkeln des Stubentigers befinden sich Drüsen, die bei der Reibung einen Duftstoff aussenden, der am Objekt haften bleibt.

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