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Fastend in den Frühling Verzicht üben und ein neues Gefühl für Hunger und Sättigung erfahren

Viele Menschen haben zum Frühling hin das Bedürfnis frischen Mutes in die neue Jahreszeit zu starten. Ein guter Zeitpunkt, um nochmal seine Gewohnheiten zu hinterfragen und etwas Neues zu starten. Wie wäre es mit Fasten?

Im letzten Jahr gab es wieder viele Berichte über unterschiedliche Ernährungsarten von der Steinzeiternährung über Veganismus bis hin zu Clean Eating. Mit dem Fasten wird der Fokus wieder weg vom was und mehr auf das wie oft und wieviel gelegt. In dem Zuge stellt sich auch für Ernährungswissenschaftler die Frage, ob ein Nahrungsentzug positive Auswirkungen hat: Tut Fasten dem Körper gut? Und wenn ja, inwiefern?

Wer fastet, der enthält sich beim Essen – dabei gibt es unterschiedliche Formen: entweder verzichtet man komplett auf Nahrung oder nur auf bestimmte Nahrungsmittel. Dann gibt es noch das Intervallfasten, das sich zurzeit immer größerer Beliebtheit erfreut. Es bedeutet, dass man nur während bestimmter Intervalle, von Stunden bis hin zu Wochen, keine Nahrung zu sich nimmt. Am bekanntesten scheint das 5:2 Verhältnis zu sein. An fünf Tagen wird dabei ganz normal gegessen und an den zwei übrigen die Nahrung reduziert.

Mögliche positive Effekte des Fastens

Ein Grund zu fasten ist für viele Menschen, der Wunsch nach einem Gewichtsverlust. Allerdings ist der völlige Nahrungsverzicht dafür eher weniger geeignet. Da nach einem radikalen Nahrungsentzug auch ein Jojo-Effekt einsetzen kann, sobald man sich wieder in normaler Art und Weise ernährt.  Dafür gibt es Hinweise auf mögliche andere positive Effekte des Fastens. Mittlerweile ist Fasten tatsächlich auch ein Forschungsthema geworden und einige Wissenschaftler verbinden mit ihren Studien verschiedenste Hoffnungen bezüglich verbesserter Gedächtnisleistungen und einem verlangsamten Fortschreiten von Krankheiten.

Einer der bekanntesten Fastenforscher ist der deutsche Biochemiker Frank Madeo. Er forscht an der Universität Graz zu Alterung und Zelltod und untersucht mit anderen Wissenschaftlern seiner Arbeitsgruppe die Prozesse, die durch periodischen Nahrungsverzicht angestoßen werden. Unter anderem galt seine Aufmerksamkeit der Autophagie, während dieses Prozesses reinigen die Zellen sich selbst in dem sie bestimmte eigene Bestandteile abbauen. Er wird vermutlich aber nur angeregt, wenn dem Körper eine Weile keine Nahrung zugeführt wird. Da Insulin, das nach der Nahrungsaufnahme im Körper freigesetzt wird, diesen Prozess hemmt. Zurzeit gibt es noch keine klare Angabe dazu, wie viele Stunden man auf Nahrung verzichten muss, um die Autophagie in Gang zu bringen.

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