Cookies helfen uns bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Mehr erfahren.

Französische Tischkultur Stilvolles Kunsthandwerk

Gläser und Geschirr werden in Frankreich unter dem Begriff „Les Arts de la Table“ zusammengefasst. Und das aus gutem Grund, schließlich trägt das Kunsthandwerk im Gebiet Sarrebourg-Lunéville bereits seit Jahrhunderten entscheidend zur französischen Tischkultur oder besser gesagt zur französischen Tischkunst bei.

Zahlreiche Ateliers und Werkstätten der Kristall- und Fayencen-Hersteller haben für Besucher ihre Pforten geöffnet. So auch die Cristallerie Lehrer Bruno in Garrebourg unterhalb des Schiffshebewerks von Arzviller. Auf einer Fläche von 760 Quadratmetern können Besucher Glasbläsern und Kristallgraveuren bei ihrer Arbeit zusehen sowie gleichzeitig ihre Handwerkskunst bewundern. Ebenso wie die edlen Kristallgläser von Lehrer sind auch die Fayencen, kunsthandwerklich hergestellte Keramik, aus den ehemaligen Königlichen Manufakturen von Lunéville/Saint-Clément etwas Besonderes und verleihen jedem schön gedeckten Tisch eine kostbare Note. Besucher können im Rahmen der Fabrikverkäufe in Saint-Clément traditionelles wie auch modernes Geschirr, kleinere Figuren, Dekorationsgegenstände und Lampen erwerben.

Art nouveau
Die Fabriken wurden im 18. Jahrhundert von Jacques Chambrette gegründet. Unter dem Einfluss von Künstlern wie Émile Gallé oder Joseph und Pierre Mougin wurden sie bis weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt. Der französische Kunsthandwerker Émile Gallé (1846 - 1904, Nancy) gelangte durch seine Arbeiten mit Keramik, Glas und Möbeln zu Ruhm und Ansehen. Er gilt als einer der bekanntesten Vertreter des französischen Jugendstils, des Art Nouveau. Die Brüder Joseph (1876 - 1961) und Pierre Mougin (1880 - 1955) waren Bildhauer und Keramiker aus Nancy. Sie waren Zeitgenossen der École de Nancy, eines Zusammenschlusses führender Vertreter des Art nouveau. Die stilistischen Formen der belebten Natur und „die sanfte Sprache des Lothringer Waldes“ gelten als Inspirationsquelle der École. So zählen zu ihren ornamentischen Erkennungszeichen die Distel, der Ginkgo oder die Libelle.

>

Was denkst Du über das Thema?

Das Kommentieren eines Artikels wird mit 3 Glückspunkten belohnt

Kommentare

    Sei der erste, der hier kommentiert.

Das könnte Dich auch interessieren:

24.10.2018
von „Claudia“

Immer gut bei Stimme

Die einen trällern unter der Dusche oder zu Songs aus dem Radio, andere lassen ihre Stimme im Chor erklingen: Singen macht gute Laune! Damit die Stimme klar und kräftig bleibt, sollte man bei beginnender Erkältung rasch handeln.

Mehr Details »

15.09.2014
von Nermin Ramic

Paris, eine Stadt mit romantischem Gütesiegel

Paris, die Stadt der Liebe. Generationen von Liebespaaren haben das Bild als Hauptstadt der Romantik geprägt. Denken wir nur an Napoleon und seine Joséphine - er soll leidenschaftlich in sie verliebt gewesen sein - 1804 krönte er sie in der Kathedrale Notre-Dame zur Kaiserin. Seit jeher zieht es Paare aus der ganzen Welt an die Seine, woran sich bis heute nichts geändert hat. Wer nach Paris kommt, spürt es sofort: Magie und das viel gepriesene Savoir-vivre liegen in der Luft. Eine Stadt mit romantischem Gütesiegel, in der alles möglich zu sein scheint.

Mehr Details »

Newsletter

Wir geben Deine Daten selbstverständlich nicht an Dritte weiter.

Abmelden jederzeit möglich. Wie melde ich mich ab?

  • Vorteil 1
    Durch Deine Anmeldung erhältst Du 20 Glückspunkte!
  • Vorteil 2
    Wir informieren Dich über Gewinnspiele und interessante Artikel.
  • Vorteil 3
    Du erfährst alles über die Neuigkeiten in unserer Prämienwelt.