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Nykturie Wenn nachts die Blase drückt

Viele Menschen kennen das Problem: Der Schlaf wird gestört, weil nachts Wasser gelassen werden muss. Was viele nicht wissen - der nächtliche Harndrang, im Fachjargon "Nykturie" genannt, ist gut behandelbar und sollte nicht einfach so hingenommen werden.

Nykturie kann Personen jeden Alters und unabhängig vom Geschlecht betreffen. Das Risiko, nachts öfter raus zu müssen, steigt jedoch mit dem Alter konstant an. Ab dem 40. bis 50. Lebensjahr müssen rund 40% aller Menschen zweimal oder öfter nachts zur Toilette.

Die Ursachen der Nykturie sind vielfältig. Neben harmlosen Ursachen kann sie auch als Symptom auf eine andere Grunderkrankung hinweisen. Hier sind vor allem Herzschwäche, Nierenerkrankungen, Diabetes mellitus oder Schlafapnoe zu nennen. Bei Frauen kann auch ein Östrogenmangel dahinterstecken.

In jedem Fall sollte der nächtliche Harndrang nicht auf die leichte Schulter genommen werden: Tagesmüdigkeit, Konzentrationsschwäche, Kopfschmerzen und in einigen Fällen sogar Depressionen können die Auswirkungen des regelmäßig gestörten Schlafes sein. Zudem birgt das häufige Aufstehen in der Dunkelheit eine erhöhte Sturzgefahr, insbesondere für ältere Menschen. Daher rät auch die Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) dazu, den Ursachen dieser Volkskrankheit stets auf den Grund zu gehen (https://www.urologenportal.de/pressebereich/pressemitteilungen/presse-aktuell/presse-archiv/pressemitteilungen-aus-dem-jahr-2016/urologen-warnen-volksleiden-nykturie-oft-ein-alarmsignal-27072016.html).

Betroffenen von Nykturie wird allgemein empfohlen, vor dem Schlafen keine harntreibenden Getränke wie Kaffee oder Alkohol zu konsumieren. Allgemein sollte kurz vor dem Zubettgehen nicht mehr viel getrunken werden. Hilft das alles nichts, sollte man seinen Hausarzt oder ggf. einen Urologen ansprechen. Dieser kann die Nykturie gut behandeln. Wichtig ist dabei vor allem das Führen eines Blasentagebuchs, um die Ursachen der Beschwerden zu ermitteln. Erst dann kann an dieser Erkenntnis angesetzt und dementsprechend behandelt werden.

 

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