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So werden Deine Pflanzen fit für Herbst und Winter Mit ein paar einfachen Tricks hast Du im nächsten Frühjahr mehr von Deinem Garten

Bis zum ersten nächtlichen Frost ist zwar noch ein bisschen Zeit, aber es gibt viele Dinge, die Garten- und Balkonpflanzen jetzt schon guttun und sie auf die kalte Jahreszeit vorbereiten.

Noch ist Zeit, noch ist es warm und noch geht es den vielen grünen Pflanzen auf dem Balkon, auf der Terrasse und im Garten gut. Doch auch bevor der erste nächtliche Frost droht, gibt es einige Dinge, die man tun kann, um alle Pflanzen gut und sicher durch Herbst und Winter zu bringen. Und entspannt. Es lohnt sich, mit den wichtigsten Dingen bereits jetzt anzufangen, bevor es hektisch wird, weil der Wetterbericht unerwartet kühle Temperaturen ankündigt.
Denn der Herbst ist in diesem Jahr besonders früh dran – ähnlich wie es auch schon der Frühling gewesen ist. Ein Grund, warum sich bereits jetzt viele Blätter gelb färben und das erste Laub zu Boden fällt. Das allerdings muss nicht immer sofort aufgesammelt werden, denn im Beet beispielsweise bietet es Schutz für Tiere wie Igel und Insekten. Anders sieht das aus, wenn die Pflanzen zuvor krank oder von einem Pilz befallen waren. Wer hier die Blätter liegen lässt, riskiert, dass der Pilz den Winter überlebt und die Pflanze im kommenden Jahr erneut befällt.

Sträucher, Bäume und Unkraut
Auch dem Rasen tut das Laub nicht gut, denn es nimmt ihm das in dieser Jahreszeit ohnehin bereits schwindende Licht. Unternimmt man nichts, färben sich die ersten Halme nach drei Tagen gelb. Nach zehn Tagen sind sie eingegangen. Der Rasen sollte also regelmäßig von toten Blättern befreit werden. Eine besonders schonende Alternative zum Rechen ist der Laubbläser.
Ab dem 30. September – dann ist die Brutzeit der Vögel vorbei – können außerdem Sträucher und Bäume wieder beschnitten werden. Und genau das sollte man auch tun, denn eigentlich ist die beste Zeit im Hochsommer. Aber den Tieren zuliebe tut man es dann doch erst im Herbst, und das zügig, denn jetzt ist es noch warm genug, sodass sich die Pflanzen von dem Eingriff schnell wieder erholen. Weg kommt alles, was krank und abgestorben ist. Auch zu lange Äste sollten weichen, ebenso wie alle Zierfrüchte, denn sie kosten die Pflanze unnötig Kraft.
Dann noch ein Gang, um das Unkraut zu beseitigen, denn das wächst auch im Winter – je nach Pflanze – einfach weiter. Ein Vorteil: Weil der Garten im Herbst nicht mehr so grün ist, lässt sich das Unkraut leichter finden. Reisig oder Gartenvlies helfen danach, die Pflanzen in den Beeten vor Kälte zu schützen. Etwas aufwendiger ist das Ganze bei Kübelpflanzen. Falls möglich, sollten diese einfach drinnen in geschlossenen Räumen überwintern. Geht das nicht, gilt das Gleiche wie für Menschen: dick einpacken.

Kälte abhalten
Eine Schicht aus Noppenfolie um den Topf, darüber ein Jutesack, dann noch die Krone mit Vlies einpacken und den Stamm mit Reisig. Das ist zwar etwas Arbeit, erhöht aber die Chancen sehr, den Großeinkauf im Gartencenter im kommenden Frühjahr auf ein Mindestmaß zu reduzieren. Wer kann, sollte seine Kübelpflanzen auf eine Platte aus Styropor stellen – sie hält die Kälte ab, die vom Boden kommt. Dünger brauchen Kübelpflanzen im Herbst und Winter nicht, er wird erst wieder in der nächsten Wachstumsphase ab dem Frühjahr nötig.

Was dagegen gerne vergessen wird: Auch im Winter müssen die Pflanzen gegossen werden. Aber immer nur so viel, dass der Boden gerade eben nicht austrocknet. Sichtbares Zeichen, wieder normal zu düngen und normal zu gießen, sind dann die ersten grünen Blätter im Frühjahr. Und sobald der nächtliche Frost vorbei ist, können auch Styropor, Noppenfolie und Reisig wieder weg.

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