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Die fünf schönsten Bahnstrecken der Welt Spektakuläre Zugreisen mit besonderem Reiz

Der Zug hat als schnelles Verkehrsmittel von A nach B mittlerweile große Konkurrenz. Doch während Flugreisen immer ziemlich ähnlich verlaufen, ist bei vielen Bahnstrecken auf der ganzen Welt weiterhin der Weg das Ziel. Höher, länger, spektakulärer – wir haben fünf besonders tolle Bahnreiseerlebnisse für Dich zusammengestellt.

Tazara: in gelassenem Tempo Kultur erleben
„Die Europäer haben die Uhr, aber wir die Zeit“ lautet ein afrikanisches Sprichwort. Getreu diesem Motto schlängelt sich von Daressalam an der tansanischen Ostküste Afrikas eine Bahnstrecke bis nach Sambia. Die Strecke der Tazara, der Tanzania-Zambia Railways, ist gerade einmal 1.860 Kilometer lang, doch die alten Züge brauchen zwei bis drei Tage für ihren Weg. Zeit braucht also definitiv, wer sich auf die Reise begibt. Dafür zieht die ganze landschaftliche Vielfalt Tansanias vom kargen Steppenland bis zu saftig grünen Bergen in diesen drei Tagen am Fenster vorbei. Der eigentliche Reiz der Fahrt aber liegt in den Bahnhöfen. Ganze Dörfer schwärmen aus, um den ankommenden Zug zu begrüßen. Bunt gewandete Frauen bieten durchs Fenster ihre Waren an, Kinder machen Sperenzchen vor den Fenstern des Zuges. Es ist eine kulturelle Reise durch das wahre Afrika, fernab der Luxushotels und mittendrin im afrikanischen Lebensgefühl.

Durch Russlands einsame Weiten mit der Transsibirischen Eisenbahn
Sie ist der Klassiker unter den Bahnstrecken – die legendäre Schienenstraße von Moskau nach Wladiwostok. Durch das große Russland, das trotz seiner Nähe einer der letzten gefühlt weißen Flecken auf der Landkarte zu bleiben scheint. Mit 9.298 Kilometern ist die Strecke die längste der Welt und führt durch unberührte Landschaften. Die weite Wolga-Ebene, der Ural und die Bergtaiga zeigen Russlands ungeheure Vielfalt und Größe. Durch sibirische Dauerbodenfrostgebiete kämpfen sich die E-Loks ihren Weg. Der Zug ist der perfekte Ort, um zu erleben, wie sehr das Klima das Leben in diesem Gebieten bestimmt. Mittlerweile muss das Ziel der Reise nicht mehr die russische Meeresstadt Wladiwostok sein, denn ein anderer Streckenteil führt durch die Mongolei bis nach Peking.

Geschichte auf Schienen: die Todeseisenbahn in Thailand
Zunächst eine kleine Beruhigung: Die Bahnstrecke im fernen Thailand verdankt ihren Namen nicht dem Risiko, das besteht, wenn man mit ihr fährt. Sie wurde während der japanischen Besatzungszeit von alliierten Kriegsgefangenen und asiatischen Zwangsarbeitern erbaut, von denen etliche ihr Leben ließen. Daher der Name. Ihre Berühmtheit verdankt die Strecke dem Film „Die Brücke am Kwai“. Der Streckenverlauf ist an einigen Stellen so spektakulär, dass man lieber ein Stück vom Fenster zurücktritt. Nah an steilen Abhängen entlang, über alte Brückenkonstruktionen und mitten durch Gruppen spielender Kinder in kleinen thailändischen Dörfern geht es die 130 Kilometer von Bangkok nach Nam Tok. Auch wenn der Rest der einst über 400 Kilometer langen Strecke nach Myanmar nicht mehr befahrbar ist – die Geschichte liegt bei einer Fahrt mit der Todeseisenbahn in der Luft.

Einmal quer durch die Vereinigten Staaten: der California Zephyr
Der California Zephir ist so etwas wie die Route 66 unter den Eisenbahnen. Allerdings ist der Zephir die umweltfreundlichere und bequemere Variante. Im hochmodernen Zug geht es in rasender Geschwindigkeit von Chicago durch ganz Nordamerika bis an den Pazifik. Dabei zeigt sich im Schnelldurchlauf alles, was die USA zu bieten haben: Durch die gewaltigen Rocky Mountains geht es nach Salt Lake City und durch die Wüstenlandschaft Utahs nach Sierra Nevada. Westernfans werden sich genau dort wiederfinden, wo ihre Helden sich einst wilde Gefechte lieferten und die Vorgänger der Schienenstrecke bauten, über die nun der Zephir donnert.

Eisenbahnromantik in den Alpen
Der Gletscherexpress beweist, dass die Suche nach schönen Bahnreisen nicht ans andere Ende der Welt führen muss. Er ist eines der beeindruckendsten Beispiele europäischer Eisenbahnromantik und zugleich der wohl langsamste Zug, der sich Express nennt. Von St. Moritz geht es über 291 Brücken und durch 91 Tunnel. Kein Wunder, denn der Weg führt mitten durch die Schweizer Alpen. Herrliche Schneelandschaften, saftig grüne Wiesen und gewaltige Gletscherfelder machen die Fahrt zur entspannten Klettertour – jedenfalls für die Reisenden.

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