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Peru, der Andenstaat in Südamerika Ein Land der Gegensätze

In Peru, dem drittgrößten Land Südamerikas, ist die frühere Hochkultur bis heute allgegenwärtig und fasziniert nicht nur kulturell interessierte Reisende. Darüber hinaus bietet das Land spektakuläre Landschaften und die Metropolen sind nicht zuletzt aufgrund ihrer prächtigen Kolonialbauten imposant und sehenswert. Peru, ein Land der Gegensätze, lädt zu vielfältigen und individuellen Reisen ein.

Landschaftlich gesehen teilt sich Peru in drei Gebiete auf, die unterschiedlicher nicht sein könnten: die Anden, die nach dem Himalaya die zweithöchste Gebirgskette der Welt sind und etwa ein Drittel der Gesamtfläche des Landes einnehmen, die Küste, die zu den trockensten Gebieten der Erde zählt, und im Kontrast dazu die teilweise unwegsamen Regenwaldgebiete um den Amazonas.

Attraktionen
Für Trekking-Freunde sind die Anden ein überaus reizvolles Gebiet und geführte Touren erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. In den am höchsten gelegenen tropischen Bergketten der Welt die Schauspiele der Natur zu erleben, muss im wahrsten Sinne des Wortes ein erhabenes Gefühl sein. Wen es hingegen eher ans Meer zieht, sollte sich den Anblick der zahlreichen Wellenreiter an der Nordküste nicht entgehen lassen. Darüber hinaus ist das Sandboarding in den Dünen von Huacachina eine echte Attraktion. Die Oase ist von bis zu 100 Meter hohen Dünen umgeben, die zu den größten des Landes zählen. Eine Bootsfahrt oder auch eine Expedition durch den Regenwald des Amazonas dürften zweifelsohne zu den Highlights einer jeden Reise zählen. Darüber hinaus lassen die Vergangenheit und die Hinterlassenschaften der Inkas nicht nur Entdeckerherzen höherschlagen.

Städte und Spuren der Inkas
Viele Rundreisen starten in Lima, der Hauptstadt des Landes. Bauten aus der Kolonialzeit prägen größtenteils das Bild der Innenstadt. Beachtenswert sind auch die teilweise gut erhaltenen Holzbalkone sowie die Plaza de Armas, das ehemalige Zentrum der spanischen Kolonialmacht. Die Altstadt wurde 1991 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Rund 500 Kilometer weiter südlich liegt die Stadt Nazca in einem kargen Küstenstreifen. Weltberühmt sind die dortigen in den Wüstenboden eingearbeiteten Nazca-Linien. Erst aus der Luft sind die geometrischen Formen und Figuren in vollem Umfang erkennbar. Die größte Figur misst die beeindruckende Länge von 285 Metern. Weitere städtische Anziehungspunkte sind Arequipa und Puno. Die Millionenstadt Arequipa wird auch als die „weiße Stadt“ bezeichnet. Von dort aus können Bergtouren zu den Vulkanen El Misti, auf einer Höhe von 5.822 Meter gelegen, und Chachani, 6.075 Meter hoch, unternommen werden. Die Stadt Puno liegt direkt am Ufer des Titicacasees, in dessen Buchten die Uros, die schwimmenden Schilfinseln, liegen. Diese werden seit der präkolumbianischen Zeit aus Schilfrohren und Schlamm künstlich erbaut und sind sogar heute noch bewohnt. Im See liegen auch die Inseln Taquile und Amantaní. Taquile ist unter anderem für seine Webereien und Strickereien bekannt, die zu den hochwertigsten in Peru zählen sollen. Auf den beiden Gipfeln der Insel Amantaní, die Pachatata, Vater Erde, und Pachamama, Mutter Erde, genannt werden, befinden sich heute noch Gebäude aus der Zeit der Inkas. Gräberbauten, ebenfalls aus der Inka-Zeit, können vor allem in der Gegend um Sillustani, in unmittelbarer Nähe der Stadt Puno, besichtigt werden. Diese sogenannten Chullpas wurden aus Steinen erbaut, sind hoch und rund. Etwas ganz Besonderes ist auch die Fahrt nach Machu Picchu, zur heiligsten Stätte der Inkas, die bis heute gut erhalten ist. Sie wurde um 1440 vom Inka-Herrscher Pachacútec Yupanqui auf einer Höhe von 2.350 Metern in den Anden erbaut und wird von daher auch „die Stadt in den Wolken“ genannt. Ausgangspunkt für Fahrten nach Machu Picchu ist die Stadt Cusco, die frühere Hauptstadt des Inkareichs. Sie wurde 1983 in die Liste der UNESCO-Welterbestätten aufgenommen.

Natur
Der Inka-Pfad, die wohl bekannteste Wanderstrecke Südamerikas, führt von Cusco nach Machu Picchu. Der sogenannte Inka-Trail konnte bis 2001 individuell begangen werden, heute sind jedoch nur noch geführte Wanderungen möglich und die Personenzahl wurde zum Schutz der Natur auf 180 Personen pro Tag eingeschränkt.
Östlich von Cusco liegt der Manú-Nationalpark im Amazonasgebiet. Er zählt zu den ältesten Schutzgebieten im tropischen Regenwald. Auf einer Fläche von rund 18.812 Quadratkilometern wachsen für das Gebiet typische Tier- und Pflanzenarten. Besonders ist vor allem, dass hier die Lebensart der ursprünglichen Bewohner gewahrt wird und so ist es nicht verwunderlich, dass die hier lebenden Indianerstämme den Kontakt zur Außenwelt eher meiden. 97 Kilometer nördlich der Stadt Arequipa gelegen befindet sich der Colca Canyon, der zweittiefste Canyon der Welt. Seine Wände fallen an manchen Stellen bis zu 1.500 Meter fast senkrecht ab. Im Colca Canyon lebt außerdem der größte Vogel Perus, der Kondor. Am Aussichtspunkt „Cruz del Condor“ lassen sich die majestätischen Tiere vor allem in den Morgenstunden mit etwas Glück beobachten.

Klima
Auch hinsichtlich der Temperaturen lässt sich Peru nicht festlegen. Aufgrund des langen Küstenstreifens und der hohen Anden herrschen im Land recht unterschiedliche Klimabedingungen. Die beste Zeit für Reisende sind die Monate von Juni bis August, dies ist die Trockenzeit im Andenhochland. Für Trekking-Touren eignen sich besonders die ebenfalls trockenen Monate zwischen Mai und September. Für den Urlaub am Pazifik empfehlen sich für die südliche Küste die sonnigen Monate von Dezember bis April. In den anderen Monaten tritt häufig starker Nebel auf. An der nördlichen Küste sind die Wetterbedingungen weniger stark ausgeprägt. Im Regenwald kommt es ganzjährig zu kurzen und heftigen Regenfällen. Die beste Reisezeit liegt hier in der Regel zwischen Mai und September. In dieser Zeit regnet es weniger, die Luftfeuchtigkeit ist etwas geringer und die Sonne scheint erfreulich oft.

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