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Urlaub mal anders Alternativen für die freie Zeit

Aus welchen Gründen auch immer fehlt es gerade an Geld für den Sommerurlaub, aber einfach mal rauskommen wäre toll? Die Kinder können nicht in ein Ferienlager fahren, da die finanziellen Umstände es beim besten Willen nicht zulassen möchten? Man möchte etwas Gutes tun im Urlaub und nebenher die Seele baumeln lassen?

Dann könnte Urlaub der anderen Art etwas sein, das sich lohnt. In den sozialen Medien sind Gruppen aktiv, die unter dem Titel "Urlaub gegen Hand" oder ähnlichem laufen. Hier finden sich Menschen zusammen, die sich einander austauschen möchten, neue Wege und Erfahrungen sammeln gehen wollen und einem Abenteuer gegenüber nicht abgeneigt sind. Natürlich sollte man schon extrem abenteuerlustig sein, wenn es dabei in die große weite Welt hinaus geht, denn nicht jeder Mensch ist zuverlässig und ehrlich. Für weniger abenteuerlustige, die dennoch Mut brauchen etwas Neues zu absolvieren, eignet es sich zu schauen, ob bereits jemand anderes am Reiseziel war und was diese Person zu berichten hat. Leider ist es auch hier möglich, dass Menschen Dinge schreiben, die nicht stimmen, andererseits hat auch jeder eine andere Wahrnehmung und andere Ansprüche. Meist ergibt sich doch, dass die passenden Menschen sich finden.

Ein Mutter-Tochter-Urlaub

Mein Sommerurlaub war an diese Idee geknüpft. Mein Ziel war jedoch, meine Tochter mitzunehmen und dafür zu sorgen, dass sie richtig reiten lernen kann. Sie liebt Pferde, ebenso wie ich und gemeinsam haben wir mit diesem Hobby wieder angefangen. Ich hatte eine Pause von 18 Jahren, muss mein Wissen auffrischen....meine Tochter aber sollte im Reitverein nicht die schlechteste Reiterin sein/bleiben. So suchte ich mir einen Hof, an dem sie Reiterferien machen konnte und ich als Betreuerin tätig war. Ich wusste, es kommen harte Zeiten auf mich zu. Wie hart diese werden sollten, habe ich nicht geahnt, aber ich habe die vereinbarten drei Wochen durchgehalten, was mit einer Depression wie Panik- und Angststörung gar nicht so einfach war, aber da ich von morgens um 7 Uhr bis abends 22 Uhr zu tun hatte, kam ich gar nicht dazu, nachzudenken. Die Hofbesitzerin fand immer wieder neue Aufgaben, denen ich nachging. Eine kleine Pause war so gut wie unmöglich, aber dafür brauchten wir nur die Fahrt dorthin bezahlen und die Gegenleistung, die ich erhielt, war groß.

Eine lehrreiche und aufregende Zeit

Selbstverständlich ist es wichtig, sich in diesem Urlaub nicht auf sein eigenes Kind zu fixieren, es "laufen" zu lassen und die Möglichkeiten zu geben, dass es sich wie jedes andere Ferienkind auch fühlen kann, welches ohne Elternteil vor Ort ist. Ich habe in den drei Wochen Urlaub vor meiner psychischen Erkrankung gehabt, was ganz gut war. Meinen Waschzwang bin ich zwar nicht losgeworden, aber komme wieder ein Stück weit besser damit hin. Es war nicht alles Gold was glänzt, die Zeit war besonders für mich sehr lehrreich.... aber ich bin mir sicher, wenn ich wieder zu Kräften gekommen bin und abenteuerlustig genug bin, werde ich dieses Abenteuer, gemeinsam mit meiner Tochter, noch einmal wagen. Dann wird es allerdings für uns auf einen anderen Hof gehen.

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