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Tatort Deutsche Fernsehkultur

Den Tatort gibt es seit 1970. In jeweils 90 Minuten versuchen Kommissare und Ermittler, Polizisten, Ärzte und Juristen den schlimmen Burschen auf die Spuren zu kommen und sie zu verhaften. Keine andere deutschsprachige Krimireihe lief länger und ist beliebter als der Tatort. Für die einzelnen Filme gibt es verschiedene Ermittlerteams.

Das Konzept vom Tatort
Wie eben erwähnt gibt es für die verschiedenen Sendeanstalten (also NDR, WDR, MDR usw.) auch unterschiedliche Ermittler(-teams). Münster, Köln, Hamburg und München sind nur wenige Städte, in denen regelmäßig für den Tatort gedreht wird. Die Filme sollten seit der ersten Folge nah an der Realität sein, sie sollten greifbar und vorstellbar sein. Daher werden auch – je nach Stadt – die wichtigsten Sehenswürdigkeiten immer mit der Kamera eingefangen. Ganz nebenbei sorgen die vielen Teams natürlich auch für entsprechende Abwechslung vor dem Fernsehgerät.

Ein weiteres Merkmal ist, dass die einzelnen Filme jeweils in sich abgeschlossen sind. Jemand, der zum ersten Mal einen Tatort aus Münster guckt, versteht ihn genauso wie jemand, der die Ermittler schon seit mehreren Folgen kennt. (Anmerkung: Beim Tatort Dortmund ist es neuerdings etwas anders, dort werden verschiedene Charakterzüge und Beziehungen der Ermittler über mehrere Folgen hinweg erzählt. Natürlich beinhaltet aber jeder neue Film auch einen neuen Fall.)

Tatort – ein Land rätselt mit
Krimis sind beliebt in Deutschland, vor allem der Tatort. Durch die Einschaltquoten kann man das sogar belegen: Meistens schalten rund 8-10 Millionen Menschen ein, wenn die Titelmelodie des Tatorts über die Lautsprecher des Fernsehers zum Mitsummen anregt. Die beliebtesten Ermittler mit dem höchsten Zuschauerschnitt sind die Münsteraner Frank Thiel (Schauspieler: Axel Prahl) und Prof. Karl-Friedrich Boerne (Schauspieler: Jan Josef Liefers). Bei ihrem Tatort im Mai 2015 schauten ihnen 13,01 Millionen Zuschauer beim Ermitteln über die Schulter - Rekordwert seit 1992.

Wochenendunterhaltung
Der Tatort ist bei vielen Personen, Familien und Paaren längst festes Ritual geworden. Sonntagsabends um 20:15 wird ARD eingeschaltet und man freut sich auf einen neuen Fall, selbst die Wiederholungen in den Sommerpausen erreichen hohe Einschaltquoten. Man erwartet mittlerweile bestimmte Aspekte in einem Tatort, und diese kriegt man auch: Interessante Fälle, Streitigkeiten zwischen den Ermittlern, Probleme mit dem Gesetz oder auch mal eine Liebesgeschichte.

Auch Sonntag-Abend flimmert wieder eine Folge (wohlgemerkt aus dem Jahre 2013) im Fernsehen. Es ermittelt das beliebte Duo Boerne und Thiel in Münster. Dabei geht es um eine ermordete Frau, die wohl eine Ehrenkarte für ein Konzert eines bekanten Schlagersängers bei sich hatte. Die ersten Indizien und Hinweise bringen die Ermittler bald auf heiße Spuren... Wirst Du einschalten?

Tatort nun auch im Kino
Übrigens: Der Tatort schafft es jetzt auch in die deutschen Kinos! Die Schauspieler Wotan Wike Möhring (im Film: Thorsten Falke) und Petra Schmidt-Schaller (Katharina Lorzen) versuchen im "Tatort: Verbrannt" herauszufinden, warum ein afrikanischer Flüchtling in einer Zelle verbrannt ist. Der Stoff liest sich hart, ist er doch an den echten Fall von Oury Jalloh angelehnt. Neben dem Kinostart in vielen Städten Deutschlands kommt dieser Tatort natürlich auch ins Fernsehen: Am 30. Oktober 2015 ist es für die Fernsehzuschauer soweit.

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