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TRX Häng dich fit

Ab und zu hängt jeder mal in den Seilen. Doch dass man damit richtig fit wird, ist neu. Die Trendsportart TRX macht’s möglich.

In modernen Fitnessstudios stehen nicht nur Drückbänke und Laufbänder, Stepper und Spinning-Räder. Immer öfter hängen die Trainingsgeräte sogar von der Decke. Dicke Seile mit stabilen Schlaufen baumeln dort in verschiedenen Längen nebeneinander und erfreuen sich unter Fitnessbegeisterten wachsender Beliebtheit. Der Griff zum Strick erfolgt nicht etwa aus Frustration, sondern liegt absolut im Trend: TRX-Suspensionstraining nennt sich die Methode, die ein effektives Training nur mit dem eigenen Körpergewicht als Widerstand ermöglicht.

Das Trainingsgerät selbst ist nicht wirklich außergewöhnlich: zwei lange Seile mit zwei Schlaufen daran. Verglichen mit den spektakulären Möglichkeiten zur Selbstgeißelung, die die meisten Fitnessstudios bieten fast langweilig. Doch diese zwei Seile haben es in sich: Es gibt unzählige Trainingsmöglichkeiten. Im Stehen dienen die Schlaufen als Haltegriffe, um sich daran hochzuziehen oder -zustemmen. Steckt man die Füße hindurch, findet man sich in einer Art schwebendem Liegestütz wieder. Das Schweben ist ein Kernelement des TRX-Trainings, daher auch der Name Suspensionstraining (engl. suspension: Schwebe), denn die Seile bringen Instabilität in die Fitnessübungen. Statt Boden oder Wand als Basis zu nutzen, hängt der Körper im wahrsten Sinne des Wortes in den Seilen und muss sich permanent selbst stabilisieren. Dadurch werden bei einzelnen Übungen, wie zum Beispiel dem eben genannten Liegestütz, viel mehr Muskeln beansprucht.

TRX steht für „Total Body Resistance Exercise“, das heißt, bei den Übungen wird stets der gesamte Körper trainiert. Es geht beim Training mit den Schlingen um das Zusammenspiel der Muskeln und um ganze Bewegungsabläufe statt ums stumpfe Belasten einzelner Muskeln. Gleichzeitig wird das Gleichgewicht geschult. Der Ansatz ist nicht neu. Bereits seit zwei Jahrzehnten wird im Muskeltraining mit Schlingen gearbeitet, ursprünglich kommt die Idee aus der Physiotherapie. Doch erst vor zwei Jahren machte Randy Hetrick die Schlinge als Sportinstrument salonfähig. Mittlerweile ist der Trend aus den USA auch in Deutschland angekommen. Kein Wunder: TRX lässt sich überall trainieren. Draußen unter einem Baum, an einem stabilen Balken im eigenen Haus oder auf dem Spielplatz. Wo immer sich eine Befestigung bietet, kann das Training losgehen.

Aber Vorsicht: Auch wenn das Suspensionstraining leicht aussieht und der Fantasie bei den Übungen keine Grenzen gesetzt sind, kann das Training schnell schädlich sein, wenn Muskeln falsch belastet oder überstrapaziert werden. Viele Fitnessstudios bieten deshalb Kurse an, in denen der Umgang mit der Schlinge gelehrt wird. Sowohl der Schwierigkeitsgrad der Übungen als auch die Härte der Muskelbelastung kann sehr individuell angepasst werden. Ein Trainer hilft dabei, das persönliche Trainingspensum zu finden und immer wieder anzupassen. Außerdem kann er neue Übungen ins Spiel bringen, wenn es gerade einmal langweilig wird. So wird TRX vom kurzfristigen Trend zum langfristig effektiven Training im Alltag. Noch lustiger wird der Schwebesport in der Gruppe. Gemeinsam herumzuhängen motiviert und sieht vor allem herrlich komisch aus. Und bei aller sportlichen Disziplin darf schließlich auch der Spaß nicht auf der Strecke bleiben.

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