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Volkskrankheit Diabetes Eigenverantwortung ist wichtig

Weltweit ist Diabetes eine überdurchschnittlich weit verbreitete Krankheit. Allein in Europa leiden nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation WHO rund 60 Millionen Menschen an Diabetes. Es wird davon ausgegangen, dass viele Menschen unbemerkt mit der Krankheit leben, die sich in der Regel schleichend entwickelt und zunächst keine Beschwerden bereitet. Die Tendenz ist steigend, was größtenteils auf die heutigen Lebensgewohnheiten zurückzuführen ist.

Bei Diabetes ist der Stoffwechsel gestört, wodurch es zu einem erhöhten Blutzuckerspiegel kommt. Es gibt mehrere Formen der Diabetes: Typ 1 und Typ 2. Zu den Risikofaktoren zählen Übergewicht und Adipositas (Fettleibigkeit), ungesunde Ernährung und mangelnde Bewegung. Das hat zur Folge, dass die Zahl der an Typ 2 Diabetes, einer Form der Zuckerkrankheit, leidenden Menschen steigt. Auch sozialökonomische Benachteiligungen ebenso wie die erhöhte Lebenserwartung spielen dabei eine Rolle.

Diabetes Typ 1
Diese Form des Diabetes, die häufig bereits im Jugendalter auftritt, ist weniger häufig als der Diabetes Typ 2. Es handelt sich in diesem Fall um eine Autoimmunkrankheit, bei der das Immunsystem die Inselzellen in der Bauchspeicheldrüse, die für die Herstellung des Insulins verantwortlich sind, zerstört. Zur Bekämpfung des dadurch bedingt dauerhaft zu hohen Blutzuckerspiegels müssen sich die Patienten ihr Leben lang Insulin spritzen.

Diabetes Typ 2
Dieser Typ tritt am häufigsten auf und ist auch als Altersdiabetes bekannt. Aufgrund der oben aufgeführten Risikofaktoren sind auch zunehmend jüngere Menschen betroffen. Selbst Schulkinder bleiben inzwischen nicht mehr verschont. Die Körperzellen reagieren auf die Zugabe des Hormons Insulin zunehmend resistenter. Das Insulin hat die Funktion, den Traubenzucker (Glukose) aus dem Blut in die Zellen zu überführen, wo er zur Energiegewinnung benötigt wird.

Erste Alarmsignale
Folgende Anzeichen können auf Diabetes hinweisen: Zu den wichtigsten Symptomen zählen Müdigkeit, trockene und/oder juckende Haut, ein verstärktes Durstempfinden sowie häufiges Wasserlassen. In manchen Fällen kann es auch zu Gewichtsverlust und aufgrund des zuckerbedingt geschwächten Immunsystems zu einer Verschlechterung der Wundheilung sowie einer erhöhten Anfälligkeit für Infektionskrankheiten kommen. Beim Typ 1 Diabetes kann bei den Betroffenen auch ein Azetongeruch im Atem wahrgenommen werden. Wenn die Zellen nicht mehr ausreichend mit Zucker versorgt werden, kommt es zum Abbau von Fettzellen. Bei diesem Vorgang entsteht unter anderem Azeton, eine organisch-chemische Verbindung.

Vom Azetongeruch abgesehen, können alle oben geschilderten Anzeichen sowohl beim Typ 1 als auch beim Typ 2 in Erscheinung treten. Häufig gibt es beim Diabetes Typ 2 über einen längeren Zeitraum gar keine Symptome, da der Blutzuckerspiegel über Monate oder gar Jahre langsam ansteigt. Aus diesem Grund wird diese Form der Zuckerkrankheit häufig eher zufällig im Rahmen von Untersuchungen erkannt. Beim Diabetes Typ 1 zeigen sich die entsprechenden Symptome schneller, in manchen Fällen sogar schon innerhalb weniger Wochen.

Ist die Diagnose durch den Arzt gestellt, ist es auch von besonderer Bedeutung, dass der Patient eigenverantwortlich mit seiner Krankheit umgeht und seine Lebensgewohnheiten zum Wohle der eigenen Gesundheit positiv verändert.

Schilddrüsenfunktionsstörungen
Patienten mit Diabetes sollten sich jährlich einer Untersuchung auf Schilddrüsenfunktionsstörungen unterziehen. Die Störungen im Hormonhaushalt und der Bauspeicheldrüse – beide beeinflussen sich gegenseitig - werden oft unterschätzt, so Prof. Dr. Petra-Maria Schumm-Draeger, Leiterin der Klinik für Endokrinologie, Diabetologie und Angiologie des Klinikums Bogenhausen in München. Jod ist Baustein der Schilddrüsenhormone, die unter anderem auch für den Energiestoffwechsel verantwortlich sind. Diabetiker neigen in der Regel zu einer Jodunterversorgung und damit zu einer Schilddrüsenvergrößerung.

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