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Wie knipse ich das perfekte Urlaubsfoto? Experte im Interview verrät nützliche Tipps

Jährlich verreisen die Menschen an die unterschiedlichsten Orte und verbringen eine Auszeit von der Arbeit. Egal ob man mit Familie, Partner, Kindern oder alleine reist, ein Gegenstand ist immer dabei: Die Kamera. Doch wie knipst man eigentlich das perfekte Urlaubsfoto?

Um das zu erfahren, haben wir uns mit dem Mediendesigner Alexander Trapp von der Firma Oh! Kommunikation unterhalten. Seit Jahren fotografiert Herr Trapp privat und muss auch in seinem Job für die perfekte Aufnahme im richtigen Moment die passende Einstellungen finden. Im ersten Teil sprechen wir über gern begangene Fehler, Handy-Kameras und Kamera-Empfehlungen von Nikon und Canon.

Schöne Jahre: Sehr geehrter Herr Trapp, viele unserer Leserinnen und Leser fahren gerne in den Urlaub und wollen schöne Fotos als Erinnerung mit nach Hause bringen und ihren Freunden zeigen. Was ist ein Fehler, der gerne begangen wird und ein Foto versauen könnte?

Alexander Trapp: Der größte Fehler ist es, sich nicht mit der Kamera auseinandergesetzt zu haben. Gute Fotografie benötigt Zeit. Man sollte schon wissen, was passiert, wenn man einen bestimmten Knopf betätigt. Aber natürlich gibt es hier auch grundlegende Fehler, wie zum Beispiel das Verwackeln. Deswegen empfiehlt sich für Landschaftsaufnahmen immer ein Stativ. Außerdem sollte man immer aufpassen, bei welchen Lichtverhältnissen man fotografiert, da eine normale Digitalkamera im Automatikmodus ihre Belichtungszeit den Lichtverhältnissen anpasst. Niedrige Belichtung führt zu einer höheren Belichtungszeit.

Man sollte auch nicht immer den Blitz benutzen, wenn die Kamera dies vorschlägt. Das führt schnell zu Überbelichtungen.

Im Sommerurlaub sollte man auch aufpassen, dass einem die Sonne nicht das Motiv überstrahlt. Wenn man sich ein Motiv ausgesucht hat, sollte man also immer aufpassen, dass die Sonne nicht zu sehr in die Kamera brennt.

Schöne Jahre: Wie gut sind die Handy-Kameras momentan? Reicht das für ein schönes Erinnerungsfoto oder sollte man doch zu einem teureren Modell greifen?

Alexander Trapp:Die neuen Handykameras sind schon eine sehr große Konkurrenz für die normalen Digitalkameras. Die Sensoren werden immer feiner, sodass auf kurz oder lang die Standard-Digitalkameras vom Markt verschwinden werden. Wer dennoch eine eigenständige Kamera haben möchte, ist mit der Nikon Coolpix (ab ca. 70 Euro) oder der Canon Power Shot (ab ca. 170 Euro) sehr gut bedient.

Schöne Jahre: Wenn jemand Geld in die Hand nehmen möchte und sich eine schöne Kamera kaufen will: Welche würden Sie empfehlen und warum?

Alexander Trapp Für Einsteiger empfiehlt sich zum Beispiel die D3200 von Nikon. Diese gibt es bereits mit einem Objektiv für knapp 450 Euro. Das Objektiv deckt mit 18 -105 mm Brennweite einen sehr weiten Zoombereich ab, sodass die Kamera für einen Urlaub eine Art Allrounder darstellt. Im selben Preissegment gibt es das Pendant von Canon, zum Beispiel eine 1200D (ca. 370 Euro). Auch hier ist dann ein Objektiv integriert. Hier ist die Brennweite mit 18-55 mm geringer, dafür ist das Objektiv qualitativ etwas besser.

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