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Zum 50. Todestag von Nat King Cole Der legendäre Jazz-Pianist und Sänger aus den USA

Nathaniel Adams Coles, besser bekannt als Nat King Cole, wurde 1919 in Montgomery, Alabama, in den USA geboren. Schon früh begann er in der Kirche seines Vaters mit dem Klavierspielen. Sein Leben widmete er vor allem der (Jazz-)Musik.

Beginn seiner Karriere
Der große Durchbruch gelang Cole im Jahr 1939, als er das Nat-King-Cole-Trio gründete. Für die Plattenfirma Capitol war das Trio ein Glücksgriff und mit Straighten Up and Fly Right landeten die drei Männer einen ersten Überraschungshit – über 500.000 Platten wurden verkauft. Sie veröffentlichten fortan Instrumentalstücke sowie Songs mit dreistimmigen Gesängen. So hörte man Coles Stimme fortan täglich im Radio. Nach zahlreichen guten Chart-Platzierungen gelang ihm und seinem Trio 1946 endlich der Sprung auf Platz 1. Der Hit (I Love You) For Sentimental Reasons war 25 Wochen in den Charts und Cole galt – spätestens ab diesem Zeitpunkt – zu den wichtigsten Sängern überhaupt.

Das Trio selbst bezahlte die King Cole Trio Time, ein 15-minütiges Radioprogramm. Eine derzeitige Besonderheit, da es das erste Radioprogramm war, das von einem Afro-Amerikaner finanziert und ausgeführt wurde.


Show im Fernsehen
Cole war nicht nur im Radio und mit Plattenverkäufen erfolgreich: auch im Fernsehen bekam er seine eigene Show. Am 5. November 1956 startete die Nat King Cole Show auf NBC. Es war die erste Show, die ein Afro-Amerikaner präsentierte. Viele Musiker und Kollegen traten in dieser Show ohne oder für weniger Gage auf. Trotzdem erhielt die Sendung nicht genug Unterstützung aus der Industrie und Cole entschied sich dafür, sie einzustellen. Die letzte – zu Beginn noch 15-minütige, dann 30-minütige – Ausstrahlung erfolgte am 17. Dezember 1957.

Auch in den 50er-Jahren wurde Cole immer bekannter und verkaufte Millionen Platten. Er arbeitete mit sehr erfolgreichen Musikern zusammen und nahm sogar ein Album auf Kuba auf, welches den Namen Cole Español trug – komplett auf Spanisch gesungen.


Coles letzte Jahre
Cole war ein vielgefragter Mann und so spielte er auch in zahlreichen Kurzfilmen, Sitcoms und anderen Fernsehsendungen mit. Auch in den späten 1950er- und in den 1960er-Jahren war er musikalisch noch erfolgreich, jedoch bahnte sich mit Dean Martin, Frank Sinatra oder Tony Bennett eine neue Welle von Sängern an. Sein letzter Top-Ten Hit war Those Lazy-Hazy-Crazy Days of Summer – er landete im Jahre 1962 auf Platz 6.

Cole war starker Raucher und verstarb am 15. Februar 1965 im Alter von nur 45 Jahren an Lungenkrebs. Viele seiner Songs sind heute noch Klassiker und The Christmas Song ist aus der Weihnachtszeit nicht wegzudenken. Mit seiner weichen Baritonstimme wird er ewig in Erinnerung bleiben.

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