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Neu im Kino: Ein Sommer in der Provence Starke Gefühle und starke Figuren

Ein Sommer, eine Familie, jede Menge Probleme. In malerischer Landschaft treffen zwei Generationen einer Familie aufeinander, die zu lange getrennt waren. Das bietet Stoff für viele Streitigkeiten – und eine anrührende Geschichte, die mit interessanten Figuren gespickt ist.

Drei Kinder verbringen das erste Mal die Sommerferien bei ihrem Großvater. Doch das ist kein Grund zum Jubeln, denn die Stimmung in der Familie ist schlecht, seit der Großvater vor vielen Jahren die Mutter der Kinder verstoßen hat. So sind beide Seiten nicht besonders erfreut über diese Zusammenkunft. Hinzu kommt, dass die Provence nicht gerade der Ort ist, an dem sich moderne Kinder wohlfühlen: kein Internet, keine Disko, keine Freunde. Doch dann passieren Dinge, die die Beziehungen untereinander möglicherweise ändern könnten …

Bei manchen Filmen weiß man, wie sie ausgehen werden. Meistens stört das – doch wenn der Rest stimmig ist, dann lässt sich darüber hinwegblicken. In dem sehr schönen „Ein gutes Jahr“ von Ridley Scott mit Russell Crowe ist das so – und hier ebenfalls. Vielleicht ist es die ähnliche Landschaft, das malerische Frankreich, die die Ähnlichkeit der beiden Filme so deutlich macht? In beiden kommen Menschen aus der Stadt in eine ländliche Umgebung, in der sie eigentlich nicht sein möchten – und wie sich das gehört, gibt es im Laufe des Films eine Wandlung. Beide Filme spielen in schönen Landschaften und beide warten mit guten Darstellern auf.

Die Darsteller
Ein großes Lob geht an die Besetzung des Films. Gerade bei Kinderdarstellern besteht oft die Gefahr, dass das Endergebnis mitunter nicht ganz das ist, was man sich erhofft hat. Hier ist das nicht so, denn auch die jungen Darsteller meistern ihre Rollen hervorragend. Besonders erwähnt sei jedoch der „Großvater“, Jean Reno. Er wurde in Frankreich bekannt durch Filme von Luc Besson, der ihn dann auch für den Thriller „Léon – der Profi“ nach Amerika brachte – wo seine internationale Karriere begann. Dabei hat sich der großartige Schauspieler nie auf ein bestimmtes Genre festlegen lassen – und auch auf kein Land. Er gab den Franzosen in der Kevin-Kline-/Meg-Ryan-Komödie „French Kiss“, war ein finsterer Geselle in dem Tom-Cruise-Actionfilm „Mission: Impossible“, spielte an der Seite von Robert de Niro in „Ronin“ und war im selben Jahr in dem wundervollen „Rosannas letzter Wille“ und dem grauenvollen „Godzilla“ (von Roland Emmerich) zu sehen. Der düstere Thriller „Die purpurnen Flüsse“ (Frankreich) steht genauso in seiner Vita wie die unlustige Komödie „Der rosarote Panther“ (USA). Nun ist er mit „Ein Sommer in der Provence“ nicht nur wieder in Frankreich angelangt, sondern auch in einem Alter, in dem er der Großvater ist – und das ist er ausgesprochen überzeugend!

Fazit
Ein sehr schöner Film, bei dem man einen Hauch Urlaub in Frankreich verspüren kann – und sich vielleicht überlegt, ob man den nächsten Sommer nicht in der Provence verbringen möchte.

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