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Pfingsten in Deutschland Religiöses Fest mit Feiertag in allen Bundesländern

Pfingsten sind zwei höchst religiöse Feiertage und in allen Bundesländern gibt es durch den Pfingstmontag ein verlängertes Wochenende. Doch worum geht es bei den Feiertagen? Was genau wird gefeiert? Schöne Jahre hilft auf die Sprünge.

Die Fakten zu Pfingsten: Wann, was, wie?
Erstmals wurde das Pfingstfest als christliches Fest im Jahre 130 erwähnt. Pfingsten ist immer genau der fünfzigste Tag nach Ostern, somit auch genau zehn Tage nach Christi Himmelfahrt.

Die Gläubigen feiern die Entsendung des Heiligen Geistes und die offizielle Gründung der Kirche. Die Kirche erinnert mit dem Pfingstfest an das Ereignis, bei dem die Jünger – auf dem jüdischen Fest Schawuot (Wochenfest) – nach Jesu Tod und seiner Auferstehung den Heiligen Geist auf sich herabkommen spürten. In der Apostelgeschichte, Kapitel 2, heißt es:

„Und als der Tag der Pfingsten sich erfüllte, waren sie alle einmütig beisammen. Und es entstand plötzlich vom Himmel her ein Brausen, wie von einem daherfahrenden gewaltigen Winde, und erfüllte das ganze Haus, worin sie saßen. Und es erschienen Zungen, die sich zerteilten, wie von Feuer, und setzten sich auf einen jeglichen unter ihnen. Und sie wurden alle vom heiligen Geist erfüllt und fingen an in andern Zungen zu reden, wie der Geist es ihnen auszusprechen gab.“

Buße, Taufe und das Pfingstwunder
Das Pfingstfest ist ein Hochfest der katholischen Kirche. Es handelt sich also um ein Fest, bei dem wichtige Glaubensinhalte verkündet werden. Nachdem Petrus am Tag des Pfingstereignisses eine Predigt hielt, fragten die Zuhörer anschließend nach einem Weg, den Heiligen Geist ebenfalls zu empfangen. Petrus nannte Buße und Taufe als Antwort, dreitausend Menschen befolgten dies noch am gleichen Tag.

Als Pfingstwunder wird die Fähigkeit der Jünger beschrieben, in anderen Sprachen zu sprechen und ebenfalls andere Sprachen zu verstehen.

Bräuche und Feste zu Pfingsten
Zu Pfingsten gibt es viele verschiedene Bräuche. In Niedersachsen beispielsweise pflanzen Gruppen oder Vereine jedes Jahr zu Pfingsten Pfingstbäume, um das Fest gebührend zu feiern. Auch der Pfingstochse ist manchmal noch Brauchtum zum Pfingstsonntag: Das kräftigste Tier wird mit Accessoires wie Blumen oder Stroh beschmückt und durch die Stadt geführt. Manchmal wird auch der Langschläfer des Örtchens in einer Schubkarre durch die Stadt geschoben, im scherzhaften Sinn wird dann derjenige gefeiert, der am Pfingstsonntag am längsten schläft.

In vielen kleineren Städten wird zu Pfingsten auch eine Kirmes veranstaltet. In Geldern findet beispielsweise die größte Straßenkirmes am Niederrhein statt. Auch in anderen Orten oder Stadtteilen kann man an Pfingsten über Rummelplätze schlendern. Auch Wochenendausflüge, vor allem bei Pfadfindern und Kirchengruppen, sind äußerst beliebt. Gerade mit den zusätzlichen freien Tagen verbunden, reisen viele Gruppen quer durch Deutschland.

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