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Tai-Chi Eine Kampfkunst als Weg zu einem gesunden Körper

In China ist Tai-Chi längst zum Volkssport geworden. Aber auch rund um den Globus nutzen Millionen Menschen die Möglichkeiten dieser Kampfkunst, um ihrem Körper und ihrem Geist zu Wohlbefinden zu verhelfen. Dabei ist dieser Weg nicht neu. Bereits in der Liang-Dynastie (502-557) finden sich die ältesten Wurzeln.

Damals wurde die Lehre im Verborgenen praktiziert und nicht an Außenstehende weitergegeben. Im 17. Jahrhundert jedoch begannen Mönche damit, ihr Wissen an Außenstehende weiterzugeben. Seitdem praktizieren immer mehr Menschen Tai-Chi, längst ist der ursprünglich aus dem asiatischen Raum stammende Sport bei uns im Westen angekommen. Immer öfter kann man auch hierzulande in Parks Menschen beobachten, die entweder allein oder in Gruppen durch ihre langsamen und fließenden Bewegungen auf sich aufmerksam machen. Doch was bedeutet Tai-Chi genau?

Weichheit als Prinzip
Natürlich wird Tai-Chi oftmals als Kampfsport eingesetzt und im Wettbewerb betrieben. Gleichzeitig ist es aber für die meisten Praktizierenden die Möglichkeit, den Körper zu Wohlbefinden und Entspannung zu führen. Dabei ist das Hauptprinzip die Weichheit. Fließende Bewegungen, die locker und entspannt ausgeführt werden sind das wesentliche technische Merkmal dieses Sports. Im Gegensatz zu vielen anderen Sportarten geht es bei Tai-Chi nicht um Kraft, Schnelligkeit oder Abhärtung, sondern um einen möglichst langsamen und korrekten Bewegungsablauf. Der Körper soll sich während der Übungen in einer Form der Entspannung befinden. Dabei sollen nur die Muskeln benutzt werden, die für die einzelnen Übungen auch wirklich notwendig sind. Besondere Bedeutung bekommt dabei die Atmung. Tiefe Atemzüge, die locker und natürlich vollzogen werden sollen, unterstützen beim Erreichen des gewünschten Zustandes. Während der Anfänger erst lernen muss, die Atmung an die Bewegungen anzupassen, schafft es der Fortgeschrittene, den Atemrhythmus natürlich mit den Bewegungen zu harmonisieren. All dies hat nachweislich einen positiven Effekt auf die Gesundheit von Körper und Geist und das Wohlbefinden.

Die medizinische Wirkung
Klinische Untersuchungen haben gezeigt, dass Tai-Chi verschiedene positive Wirkungen auf die psychische und physische Gesundheit hat. Im Besonderen ist dabei das Herz-Kreislauf-System, das Immunsystem, das Schmerzempfinden und die allgemeine Motorik des Körpers zu nennen. Gleichzeitig ist für Menschen jeden Alters Tai-Chi eine Möglichkeit, Beweglichkeit und Kraft zu verbessern.
Nahezu in jeder Stadt gibt es verschiedene Möglichkeiten, diesen Sport zu erlernen und zu praktizieren. Nähere Informationen erhältst Du auf den jeweiligen Websites der lokalen Anbieter, die über die gängigen Suchmaschinen gut zu finden sind.

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