Im Winter steigt häufig der Blutdruck

Die Temperaturen sinken – der Blutdruck steigt. Im Winter ist dieser bei Bluthochdruck-Betroffenen oft nachweislich höher1. Die niedrigen Außentemperaturen aktivieren nämlich die körpereigene Temperaturregulation: Arterien und Kapillaren ziehen sich zusammen, um den Blutfluss zu verringern. So versucht der Körper, möglichst wenig Wärme zu verlieren – als Folge steigt der Blutdruck.

Blutdruckwerte checken geht alle an
Wer an Bluthochdruck leidet, sollte in den kalten Monaten daher seine Werte noch mehr im Blick haben. Betroffen sind nicht nur ältere Menschen: Rund jeder Dritte der über 18-Jährigen leidet an Bluthochdruck. Das bedeutet: In Deutschland sind rund 20 bis 30 Millionen Menschen betroffen.

Bluthochdruck ernst nehmen
Bluthochdruck zeigt lange Zeit keinerlei Anzeichen. Durch den hohen Druck aber sind die Gefäße stark belastet, wodurch das Risiko steigt, einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erleiden. Deshalb sollte man seine Blutdruckwerte regelmäßig überprüfen.
Eine Früherkennung, die Anpassung des Lebensstils und eine fortschrittliche, gezielte medikamentöse Behandlung können Folgeerkrankungen vermeiden helfen und Aussicht auf mehr gesunde Jahre im Leben geben.