Wie Deutschlands älteste Gründerin und ihre Familie „Fertiggerichte“ neu definieren

Ein ungesunder Lebensstil ist in der heutigen Zeit leider häufig Fakt. Immer mehr Menschen beschäftigen sich mit ihrer eigenen Gesundheit, und doch klaffen Realität und Ideal meilenweit auseinander. Adipositas, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes sind nur einige Beispiele für Folgen, die daraus resultieren können. Ein Grund dafür ist die Lebensmittelindustrie, die tonnenweise Zucker, Konservierungsstoffe und Geschmacksverstärker in unsere Küchen, Esszimmer und Büroräume bringt. 2017 reichte es Ella della Rovere, die Großmutter von zwei Enkelkindern ist. Sie beschloss, die Dinge selbst in die Hand zu nehmen und die Lebensmittelbranche einmal gründlich auf den Kopf zu stellen.


Als approbierte Ärztin mit mehr als vierzig Jahren Berufserfahrung weiß Ella natürlich, wie eine ideale Ernährung aussieht: basenüberschüssig, das heißt mit wenig Fleisch, Milchprodukten und Getreide, dafür mit viel Gemüse, Mandeln, Obst, gesunden Fetten und vor allem: ohne den ganzen Schnickschnack wie Füllstoffe, Konservierungsmittel,
Süßstoffe & Co. So ist es am gesündesten – und zwar nicht nur für uns, sondern auch für unsere Erde, die unter unseren aktuellen Essgewohnheiten ganz schön zu ächzen hat. Und Ella weiß auch, dass es manchmal gar nicht so leicht ist, eine gesunde Ernährung in einen vollen Alltag zu integrieren.

Zum Glück lautet ihr Credo: Handeln statt Meckern. Als ihr Sohn Marcin ihr nach einem gemeinsamen Einkauf, bei dem sie erneut feststellten, wie viel Kleingedrucktes auf einem einzigen Fertiggericht zu finden ist, vorschlug, sie solle die Sache doch einfach selbst in die Hand nehmen, sagte sie spontan zu – auch, weil sie findet, dass das Alter kein Grund ist, sich nicht mehr für die
Dinge einzusetzen, die einem wichtig sind. Nur eine Bedingung hatte sie: Marcin, der selbst aus
dem Marketing-Bereich kommt, musste mitmachen. Das tat er – und schon war Ella’s Basenbande zu einem Familienunternehmen geworden. Bereits Ellas Großmutter hat das Gemüse aus dem heimischen Garten in Gläsern eingekocht und gerade während ihrer Zeit als Ärztin im stressigen Klinikalltag vermisste Ella oft gesunde Gerichte, die lecker sind und trotzdem schnell auf dem Teller landen, ohne dass sie sich dafür selbst stundenlang in die Küche stellen musste.

Aus diesen Erinnerungen sind in einer zweijährigen Entwicklungsphase sechs Fertiggerichte entstanden, die aus feinstem Bio-Gemüse bestehen und wie von Oma gekocht schmecken – und ganz nebenbei auch noch richtig gesund sind! Weitere gesunde Fertiggerichte sind bereits in Planung, um zukünftig alle Mahlzeiten mit gesunden Alternativen abdecken zu können. Schließlich sollte jeder die Möglichkeit haben, sich gesund und gemüsereich zu ernähren – egal, wie stressig der Alltag ist! Ella selbst stellte übrigens vor zehn Jahren ihre Ernährung um – und fühlt sich heute mit 69 fitter als mit 59. Ihr bleibt also hoffentlich noch genug Zeit, ihre Vision einer besseren, gesünderen Welt in die Realität umzusetzen. Der erste Schritt in die richtige Richtung ist zumindest getan. Mehr Infos unter www.ellasbasenbande.de

Mehr Gemüse!
Basische Ernährung heißt gemüsereiche Ernährung: weniger Fleisch, Milchprodukte und Getreide, mehr Gemüse, Obst, Mandeln und gesunde Fette. So wird unser Körper entlastet und mit den notwendigen Mikronährstoffen
versorgt. Grundsätzlich empfehlen wir eine basenüberschüssige Ernährung im Verhältnis 80/20, das heißt 80 Prozent Basen und 20 Prozent Säuren. Da unsere Gerichte jedoch 100 Prozent basisch sind, können sie entweder mit 20 Prozent Säuren, z. B. Reis, einem Stück Fleisch, etwas Brot o. ä., ergänzt werden oder als rein basische Mahlzeit andere, eher säureüberschüssige Mahlzeiten neutralisieren. Außerdem eigenen sich unsere Gerichte perfekt fürs Basenfasten, bei dem man sich für eine gewisse Zeit rein basisch ernährt, und so seinem Körper etwas Gutes tut, ohne Hungern zu müssen.